Herbstliche Radtour

Es ist für mich immer wieder faszinierend, was für schöne Radtouren direkt vor unserer Haustüre unternommen werden können. Weder Auto (was wir ja eh nicht haben) noch Zug oder Bahn müssen benutzt werden, um eine tolle Tour zu machen.

Sonntag war es mal wieder so weit. Das Wetter war herbstlich schön, es war zwar kalt, aber sonnig und die Farben des Herbstes luden dazu ein, den Tag draußen zu verbringen.

Wir schnappten uns diesmal unsere E-Bikes und ab ging es Richtung Westen. Eine kurze Straßenstrecke und dann waren wir mitten drin in den Feldern, die uns nach Widdersdorf führten. Wir fuhren am Kölner Golfplatz vorbei, wollten uns aber nicht damit aufhalten den vielen Golfern zuzuschauen. Weiter ging es durch Lövenich am nächsten Golfplatz vorbei, dem Golf City in Königsdorf. Wir verließen die Felder, fuhren ein kleines Stück Straße und dann hinein in den Wald, genauer gesagt in den Königsdorfer Forst.

Ein Ziel hatten wir nicht direkt, wichtig war am Schluss irgendwo einzukehren, wo es Kuchen oder Flammkuchen gibt. Wir fuhren kreuz und quer durch die Ville, hielten uns grob an die Wanderschilder. Auf die Glessener Höhe wollten wir diesmal nicht, wir umfuhren sie und hielten uns Richtung Marienfeld. Auf dem Marienfeld fand 2005 der Weltjugendtag statt und ist auch unter dem Namen Papsthügel bekannt.

Wir genossen die Weite auf diesem Hügel, fuhren einfach kreuz und quer, so wie es uns gerade Spaß machte und verließen das Marienfeld irgendwann wieder und radelten Richtung Quadrath-Ichendorf. Jetzt waren wir an der Erft und fuhren ein ganzes Stück den Erftradweg entlang. Im Naturschutzgebiet Parrig verließen wir die Erft und fuhren Richtung Frechen. Auch hier fuhren wir einfach, wie es uns gefiel, wunderten uns, wie viele Radwege wir überhaupt noch nicht kannten. Uns faszinierten vor allen Dingen die tollen Wege, die überhaupt nicht darauf schließen ließen das wir in Stadtnähe waren.

Irgendwann wussten wir auch wieder wo wir waren, nämlich in Habbelrath. Wir verwarfen den Plan mit dem Kuchen und nahmen stattdessen das Ziel Alter Bahnhof Frechen ins Auge. Hier genossen wir die letzten Sonnenstrahlen an diesem tollen Tag, nahmen ein verfrühtes Abendessen zu uns und genossen ein selbstgebrautes Bier bevor es anschließend nach Hause ging.

Der  Alte Bahnhof Frechen ist ein denkmalgeschütztes Bahnhofsgebäude und hier gibt es nicht nur gutes Essen und selbstgebrautes Bier aus der Hausbrauerei, hier gibt es auch viel für Eisenbahnfreunde zu entdecken.

Ein unglaublicher schöner Tag, mit vielen tollen Eindrücken, einigen Radkilometern, leckerem Essen und Trinken und hätte der FC Köln am Abend gewonnen, wäre es wirklich perfekt gewesen. Nun ja….das wird irgendwann auch wieder klappen.

Herbst Radtour

Herbsttour im nahen Umfeld

 

 

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