Molli´s Wochenrückblick 50. KW 2017

Mit großen Schritten geht es nun auf das Jahresende zu. Mir ist die Adventszeit dieses Jahr definitiv zu kurz. Nur vier Wochen um alle Weihnachtsmarktbesuche, Weihnachtsfeiern und Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Da ich gerade diese Zeit sehr liebe, finde ich es schade, das es diesmal nur vier Adventswochen gab. Aber ich habe sie trotzdem sehr genossen, besonders unseren Kurzurlaub incl. Nürnberger Christkindlmarkt. Das waren nicht nur sehr entspannte Tage, wir hatten sogar richtigen Winter mit viel Schnee.

Bei Vorablesen.de durfte ich das Buch „Dominotod“ von Jonas Moström vor dem offiziellen Erscheinungstermin lesen, hier könnt ihr nachlesen, wie es mir gefallen hat. Ich bin immer wieder unsicher, ob ich ein Foto von dem Buch auf meinem Blog einfügen darf, oder ob ich dann das Urheberrecht verletze. Kann mir jemand von euch Buchbloggern dazu etwas sagen? Google macht da unterschiedliche Angaben, so richtig blicke ich da nicht durch.

Im November gab es ja den Mützen-KAL von den DieDreivomBlog und was soll ich euch sagen, ich habe ein Paket von Lana Grossa gewonnen!!!

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Gewinn beim Mützen KAL

Darüber habe ich mich sehr drüber gefreut, besonders weil ich mit der Lana Grossa Gomitolo schon gestrickt habe, und die Wolle nicht nur kuschelig weich ist, sondern sich auch toll verstricken lässt. Nun überlege ich mir, was ich aus dieser schönen Wolle stricke. Das Nadelspiel habe ich einer Mitstrickerin aus der Facebook-Gruppe DieDreivomBlog geschenkt, ich selbst stricke nicht mit Nadelspielen und so konnte ich meine Freude teilen.

Mein erstes Sockenpaket vom Kieler Wolle SockClubs ist angekommen. Was es mit dem SockClubs auf sich hat, könnt ihr hier nachlesen. Vielleicht ist das ja sogar noch ein kurzfristiges Weihnachtsgeschenk für einen lieben Menschen?

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Kieler Wolle SockClubs

Am Freitag gab es von Barbara wieder die Freitags-Füller, hier könnt ihr nachlesen, womit ich die Sätze gefüllt habe und hier könnt ihr meine Beantwortung der Montagsfrage von Svenja, alias Buchfresserchen nachlesen.

Am Freitagabend haben wir mit Freunden den Hafenweihnachtsmarkt besucht. Dort gibt es sehr leckeres Glühbier und das Wetter war zum Glück kühl genug für dieses heißes Getränk. Anschließend sind wir durch die Stadt zu Fuß nach Hause gegangen. Zu viert verging die Zeit im Nu und der Spaziergang von knapp 7 km hat zu einem guten Schlaf in der Nacht geführt…😃

Samstag hatten wir unsere langjährigen Freunde Clau und Dirk zu Besuch. Da wir ja mitten in der Adventszeit sind, habe ich ein entsprechend weihnachtliches Menü gekocht. Als Vorspeise gab es einen Spitzkohlsalat mit roten Linsen und Salami, das Hauptgericht bestand aus Rinderrouladen gefüllt mit Meerrettich und roter Beete und Schokolade verfeinert und zum Dessert gab es Apfel-Kaiserschmarrn. Alle Gerichte hatte ich aus der Zeitschrift „das schmeckt“, die ich mir in Bayern gekauft habe. Ich hoffe, diese Zeitschrift gibt es auch in unserem Edeka Geschäft, es sind nämlich richtig tolle Rezepte drin. Und wenn ihr noch keinen Plan für Weihnachten habt: die Rinderrouladen waren der Hammer!! So etwas Leckeres habe ich lange nicht gegessen und auch unsere Freunde waren hin und weg. Das größte Kompliment von Dirk war: „so leckere Rouladen habe ich noch nie gegessen!“

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Spitzkohlsalat mit roten Linsen

1513627419260 Rinderroulade mit Meerrettich und roter Beteimg_4223 Apfelkaiserschmarren

Wie immer war der Abend viel zu schnell zu Ende, Gesprächsstoff hätten wir nämlich noch für mindestens drei Abende gehabt! Das Fazit des Abends: es gibt kaum etwas Schöneres, als mit guten Freunden einen gemütlichen Abend zu verbringen.

Oft vergessen wir in der Hektik des Alltags wie wichtig es ist, Freundschaften zu pflegen. Hin und wieder eine WhatsApp, für Telefonate nehmen wir uns kaum noch Zeit und sich mal kurzfristig auf einen Kaffee treffen ist auch selten möglich, da wird erst der Terminkalender gezückt. Dabei müssen Freundschaften genauso gepflegt werden wie Pflanzen, ansonsten gehen sie ein.

Mir geht es mittlerweile so, das ich mich oft nicht mehr traue, jemanden einfach so anzurufen, aus Sorge denjenigen zu stören. Die einzige, bei der ich dieses Gefühl nicht habe, ist meine Freundin Luzie. Bei ihr kommt höchstens die Frage auf, ob sie zu Hause ist. Wir hassen es beide mit dem Handy und in der Öffentlichkeit zu telefonieren. Telefonhörer, Couch, Tee und schon wird stundenlang gequasselt. (natürlich nicht ständig…wir sehen uns ja auch 8 Stunden im Büro…. ) 😊

Bevor es SMS bzw. WhatsApp gab, habe ich überhaupt keine Gedanken an so etwas verschwendet. Heute erzählt mir jede/r, was sie/er für einen stressigen Alltag hat, da habe ich fast ein schlechtes Gewissen, weil es mir meistens nicht so geht. Und das, obwohl ich Familie habe, um die ich mich kümmern muss, einen Job, der mich fordert (mal mehr,  mal weniger) , einen Haushalt führe und zeitaufwendige Hobbys habe. Mir kommt es oft vor, als ob viele Menschen denken sie wären nur etwas wert, wenn sie ihren Alltag vollstopfen mit Arbeit und Freizeitstress. Im Job und auch in der Freizeit scheint nur noch der Gedanke zu zählen, wer hat den meisten Stress.

Ein kleines Beispiel: Ich gehe im Herbst/Winter in unregelmäßigen Abständen sehr gerne zu Fuß vom Büro nach Hause. Das sind knapp 10 km und ich gehe die Strecke ungefähr 1,5 – 2 Stunden. Mir tut die Bewegung nach 8 Stunden Büro sehr gut und für mich ist das auch eine Art Sportersatz. Als ich das einer Bekannten erzählte, schaute sie mich groß an und meinte, dass sie für so etwas überhaupt keine Zeit habe. Im ersten Moment wollte ich mich rechtfertigen, aber dann habe ihr gesagt, das mir das sehr leid für sie tut. Wenn ich noch nicht einmal hin und wieder  1,5 – 2 Stunden für mich nutzen kann, dann ist das doch wirklich schade.

Und aus all diesen Gründen habe ich dieses Wochenende mit Freunden besonders genossen, wir haben uns alle Zeit füreinander genommen, viel geredet, gut gegessen und sind glücklich und zufrieden auseinander gegangen.

Nun wünsche ich euch eine schöne Restwoche, genießt die Weihnachtstage, esst und trinkt soviel ihr mögt und denkt nicht an die Kilos…..Im nächsten Jahr wird es bestimmt wieder irgendwo irgendeine Diät geben…. 🙂

Einen guten Rutsch ins neue Jahr wünsche ich euch noch nicht, am Ende des Jahres 2017 wird es einen kleinen Jahresrückblick von mir geben.

5 Gedanken zu „Molli´s Wochenrückblick 50. KW 2017

  1. Die Kurznachrichten haben ja auch etwas Gutes und sie machen (meistens) Spaß. Aber sie ersetzen keine persönlichen Kontakte. Wobei ich das mit den Missverständnissen auch in persönlichen Gesprächen schon erlebt habe.

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  2. Hallo Domic, ja, so in der Natur laufen ist echt schön. Ich muss ja immer ein ganzes Stück durch die Stadt, habe aber gemerkt das Köln doch grüner ist als ich vorher dachte. Dann bin ich mal gespannt was du dir kaufst…werde es auf deiner Seite bestimmt sehen. Ganz viel Spaß und ein schönes Weihnachtsfest Marion

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  3. Liebe Regine, ich sehe es so wie du. Ich bin auch immer viel zu schnell mit den Kurznachrichtendiensten, das habe ich mir schon etwas abgewöhnt und will es in Zukunft noch weniger nutzen. Es gibt nichts über ein persönliches Gespräch, und Missverständnisse gibt es im Gespräch auch nicht…. 😉 Liebe Grüße und ein schönes Weihnachtsfest Marion

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  4. Liebe Molli, so ein schöner Post! Die Wolle sieht interessant aus – ich habe zum Geburtstag einen Wollgutschein von einem Laden bekommen, der Lana Grossa führt, da muss ich heute gleich mal gucken, ob die das haben. Und der Spitzkohlsalat sieht extrem interessant aus! Ich hab noch nie Spitzkohl gegessen, aber schon viel Gutes darüber gehört. Wenn ich nachher in die Stadt gehe, um den Wollgutschein auf den Kopf zu hauen, gehe ich auch zu Fuss. Das sind zwar nur knapp 2 km, aber ich geniesse das sehr. Ich kann auch in die Firma zu Fuss gehen und mache das auch 3x die Woche, das sind dann jeweils ca. 3 km. Das geniesse ich sehr, vor allem morgens, wenn es noch ruhig ist und im Frühling und Sommer die Vögelein zwitschern -herrlich!

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  5. Ich gehe nicht mehr darauf ein, wenn Leute sagen, sie hätten keine Zeit. Die haben wir alle. Wir entscheiden, wofür wir uns die Zeit nehmen. Mir geht es ähnlich wie Dir: viele sind im Stress und ich habe fast ein schlechtes Gewissen, weil ich keinen habe. Ich weiß, dass ich für eine faule Schlaftablette gehalten werde. Aber das ist mir egal. Früher habe ich versucht, mitzuhalten und auch immer höchst beschäftigt zu sein. Das ging nicht gut. Und mir ging es schlecht.
    Ich telefoniere nie am Handy, sondern wie Du, schön Zuhause und ich nehme mir gerne die Zeit für Gespräche. Ich finde es nicht schön, wenn jemand mit mir telefoniert, während er einkauft oder Auto fährt. Viele Menschen denken zudem, der Kontakt sei über WhatsApp ausreichend gepflegt. Schrecklich.
    Wir machen es anders und zum Glück gibt es immer noch Menschen, die ähnlich ticken. Ich wünsche Dir schöne Weihnachten und weiter so! Regine

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