Über Mollistricktundradelt

Ich bin 1962 geboren, verheiratet, lebe in Köln und bin grundsätzlich Optimistin und erfreue mich an jedem Tag, an dem ich gesund aufwache

Molli´s Wochenrückblick 02. KW 2018

Was für ein schönes und entspanntes erstes Wochenende im Jahr 2018.

Die Socken für den Göttergatten habe ich am Bündchen wieder geribbelt. Die Verlaufswolle war so unterschiedlich, so konnte und wollte ich ihn nicht herumlaufen lassen. In meiner Restekiste habe ich dann noch einen Rest von dunkelgrüner Wolle gefunden und das gefällt mir nun viel besser. Meinem Göttergatten allerdings auch.

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Socken für den Göttergatten, Wolle Atelier Zitron Trekking Tweet

Die Socke vom SockClubs von der Kieler Wolle habe ich dagegen am Mittwoch wieder geribbelt. Ich bekam ihn kaum über die Ferse und sie zog sich ziemlich auseinander und sieht aus als wäre sie löchrig. Irgendwie habe ich mit dünner Sockenwolle arge Probleme. Nun ja, Übung macht ja den Meister und ich fange nochmal von vorne an. Ich werde einige Maschen mehr anschlagen und hoffe, die Socke wird dann nicht zu weit. Auch werde ich anstatt des Zackenmusters ein anderes Muster suchen, mir hat das nicht so wirklich gefallen.

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Zackensocke

 

Am Samstag habe ich nach dem wöchentlichen Einkauf und dem Frühstück einen langen Spaziergang im Stadtwald gemacht. Ich hatte kurz überlegt zu joggen, aber mir war dann doch eher nach einem flotten Spaziergang. Das Wetter war so schön, ich habe anschließend noch eine halbe Stunde auf einer Parkbank in meinem Buch von Petra Hammesfahr „Fremdes Leben“ gelesen. Hier könnt ihr meine Rezension über das Buch lesen.

Dienstag war ich mal wieder in meiner Lieblingsbuchhandlung, die Klarenbach Buchhandlung in Köln Braunsfeld. Eigentlich wollte ich nur einen FC Köln Kalender kaufen, aber dann sprang mich dieses Buch an und ich glaube es hat gerufen „nimm mich mit“… *lach Bov Bjerg ist ein deutscher Schriftsteller und Kabarettist. Mir war er bisher unbekannt, aber den Klappentext fand ich sehr interessant. Ich bin gespannt auf das Buch und werde euch natürlich darüber unterrichten wie es mir gefallen hat.

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Auf Michaelas Blog Feine Arbeiten habe ich das Rezept Gebackener Kürbis mit Hackfleischhaube gefunden und nachgekocht. Ich hatte Sorge, das es mir etwas zu trocken wird, deshalb habe ich noch gestückelte Tomaten ins gebratene Hackfleisch gegeben. Das Gericht war richtig lecker. Da ich eine zu große Menge gekocht hatte, konnten wir am nächsten Tag noch einmal von dem jetzt wundervoll durchgezogenen Gericht kosten. Eigentlich sollte es an diesem Tag die Lasagne a la Höhn geben, das haben wir dann auf die nächste Woche verschoben. Michaela hat so viele tolle Rezepte auf ihrer Seite, da werde ich mit Sicherheit noch einiges nachkochen.

Am Dienstag gab es die erste Folge vom Podcast Frickelcast von Frau Feierabendfrickeleien und Frau Jetztkochtsieauchnoch. Sie erklären anfangs ganz genau, worüber alles geredet wird, stellen ihre Projekte und Ideen vor und klären über viele Dinge auf, die sich rum ums häkeln, stricken, nähen und sonstigen Handarbeiten drehen. Sie berichten über ihre laufenden Projekte, über KALs und alles was mit DIY zu tun hat. Für die erste Podcast Folge fand ich die beiden Damen sehr souverän, es war sehr kurzweilig ihnen zuzuhören und man merkte ihnen die Aufregung (die sie mit Sicherheit hatten) überhaupt nicht an. Hört doch mal rein, es lohnt sich.

Meinen freien Mittwoch habe ich mit Hausarbeit, Autohausbesuch, stricken und lesen verbracht. Außer meiner Enttäuschung über die Glitzersocke (siehe oben) war es ein entspannter, erfolgreicher Tag.

Ich habe tatsächlich in der zweiten Woche des neuen Jahres schon zwei Vorsorgetermine hinter mich gebracht. Diese Termine finde ich sehr lästig, aber auch wichtig. Da ich bezüglich meiner Haut vorbelastet bin, nehme ich die Hautarztkontrolle sehr ernst.  Und diesmal wurde ein auffälliges Muttermal entfernt, das Ergebnis kommt in zwei Wochen. Jetzt muss ich noch Termine für Augen und Zähne machen und dann habe ich es mal wieder für ein Jahr geschafft.

Heute Abend geht es mit Freunden in das portugiesische Restaurant Vasco da Gama in Köln Ehrenfeld. Hier waren wir im letzten Jahr schon einmal und es hat richtig lecker geschmeckt. Ich werde mich bemühen, diesmal Bilder zu machen bevor wir die Teller leer gegessen haben.

Wenn euch interessiert, wie ich meine Montagsfrage beantwortet habe, könnt ihr das hier nachlesen und hier erfahrt ihr meine Ergänzung zu dem Freitags-Füller und hier habe ich meine erste Lesewoche von Unendliche Geschichte geschrieben.

Nun wünsche ich euch ein schönes Wochenende, viel Spaß bei euren Aktivitäten und bleibt gesund.

 

Lesewoche #35

Diesen Freitag nehme ich das erste mal an der Lesewoche von Unendliche Geschichte von Johnni teil. Mal sehen ob ich wöchentlich genug Lesestoff habe um an dieser Aktion dauerhaft mitzuwirken. Die Lesewoche ist eine Mitmachaktion für Blogger und Leser. Es werden fünf Fragen über das Leseverhalten beantwortet. Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen.

1. Hattest du in der vergangenen Woche viel Zeit und Lust zu lesen?

Viel Zeit hatte ich nicht zum Lesen, aber ich habe mir die Zeit genommen.

2.Welches Buch / welche Bücher hast du in der vergangenen Woche gelesen und war ein besonderes Highlight dabei?

Ich habe von Petra Hammesfahr „Fremdes Leben“ gelesen und fand es einfach grandios (hier meine Rezension zu dem Buch)

3.Welchen Beitrag, den du in der vergangenen Woche auf deinem Blog veröffentlicht hast, möchtest du deinen Lesern besonders empfehlen?

Ich würde meinen Lesern den Wochenrückblick empfehlen, da gibt es eine Zusammenfassung meiner Aktivitäten.

4.Wie sehen deine (Lese-) Pläne für das Wochenende und die kommende Woche aus?

Ich habe das Buch Frühlingsglück und Mandelküsse von Emilia Schilling von RandomHouse bekommen, das hört sich nach einer wunderschönen Geschichte an.

5.Welche Bücher mochtest du als Kind besonders gerne?

Ich habe Hanni und Nanni geliebt!

6.(Zusatzfrage für den 12.1.17) Was war dein Buchhighlight 2017?

Mein Buchhighlight 2017 war „Strandgut“ von Benjamin Cors. Hier meine Rezension zu dem Buch.

Und ihr so?

Ein schönes Wochenende und viel Spaß bei eurer Lektüre.

Freitags-Füller #456


Wie jeden Freitag gibt es auch diese Woche wieder den Freitags-Füller auf dem Blog  scrap-Impulse von der lieben Barbara. Meine Satzergänzungen habe ich euch unterstrichen. Wenn ihr mitmachen wollt, besucht einfach Barbaras Seite und füllt die Sätze aus. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und jetzt viel Spaß beim Lesen.

  1. Eigentlich habe ich….diese Woche richtig viele schöne Dinge geschafft!
  2. Ich trage ein wunderschönes Armband aus Nepal mit blauen Steinen….. an meiner rechten Hand.
  3. Spät am Abend ….  da schlafe ich meistens schon tief und fest.
  4. …. und sehen was passiert
  5. Das Jahr 2017 … war ein aufregendes und manchmal auch trauriges Jahr.
  6. Du weisst, dass du alt bist….wenn du für alles etwas mehr Ruhe und Zeit brauchst.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf…. ein Essen mit Freunden in einem portugiesischen Restaurant, morgen habe ich geplant …..einen langen Spaziergang zu machen und entspannt mit meinem Schatz zu kochen und am Sonntag möchte ich …. ein wenig Fahrradfahren und mich im Simonshof mit Kaffee und Kuchen belohnen (die Sonne soll uns tatsächlich das ganze Wochenende beglücken) und dabei ein schönes Buch lesen.

„Fremdes Leben“ von Petra Hammesfahr

Zitat Klappentext: „“Mach sie tot, mach sie tot!“ Mit diesen Worten im Kopf erwacht eine Frau auf einer Intensivstation. Doch wer hat das gesagt? War sie gemeint? Wer ist sie überhaupt? Fast zwei Jahre soll sie im Koma gelegen haben, doch sie weiß nichts mehr. Den Mann, der sie mit Claudia anspricht und sich als ihr Ehemann Carsten Beermann vorstellt, kennt sie nicht. Auch der erwachsene Sohn, der von seiner leidvollen Kindheit erzählt, ist ihr fremd. Erst als sie sich an einen kleinen Jungen erinnert, der in einer brennenden Wohnung nach seiner Mutter ruft, keimt in ihr ein entsetzlicher Verdacht …“ Zitatende

In der Vergangenheit habe ich schon einige Bücher von Petra Hammesfahr gelesen und wurde nie enttäuscht. Ihre Bücher sind spannend bis zum Schluss. Als ich auf der Seite von Random House eine Leseprobe von „Fremdes Leben“ fand, stand für mich fest, das ich dieses Buch lesen muss. Der Klappentext versprach eine spannende Lektüre.

Claudia Beermann wacht im Krankenhaus auf und erfährt, das sie viele Monate als Komapatientin in einer Pflegeeinrichtung verbracht hat. Nachdem sie sich angeblich eine Kanüle aus dem Hals gezogen hat und fast gestorben wäre, hat man sie, mehr tot als lebendig, ins Krankenhaus gebracht. In ihrem Kopf herrscht ein heilloses Durcheinander, der Körper abgemagert und das Gesicht entstellt. Sie kann sich nicht daran erinnern, dass sie Claudia Beermann ist, denkt anfangs die Ärzte verwechseln sie. Nach und nach kommen bruchstückhafte Erinnerungen, die sie aufwühlen und ängstigen. Ist sie eine Mörderin? Sollte sie in der Pflegeeinrichtung umgebracht werden? Wollte ihr Ehemann, von dem sie seit Jahren getrennt lebt oder seine neue Freundin, die eifersüchtig auf sie ist, loswerden? Sie versucht mit aller Macht die leeren Löcher in ihrem Kopf zu füllen und durchlebt ein Chaos an Gefühlen.

Ich muss ehrlich gestehen, ich war kurz davor, das Buch aus den Händen zu legen. Anfangs fand ich es sehr spannend, aber zur Mitte des Buches wurde ich immer ungeduldiger. Die Versuche von Claudia, die Puzzleteilchen in ihrem Kopf sinnvoll zusammenzufügen fand ich zäh, es wurden viele Gedanken wiederholt und ich fand einiges sehr merkwürdig. Warum recherchierte niemand im Internet? Hätte sie einen Mord begangen, so wäre das doch gewiss in den Schlagzeilen gewesen. Vielleicht war genau diese ganze Unlogik der Grund, warum ich das Buch dann doch weiter gelesen habe. Und was soll ich euch sagen: Es wurde immer spannender und ich bin sehr froh, dass ich es nicht zur Seite gelegt habe. Nachdem ich meine Gedanken warum und weshalb dieses und jenes nicht gemacht wird zur Seite geschoben und mich einfach nur auf die Geschichte eingelassen habe, wurde es ein richtig spannendes Buch und ich fieberte auf jeder Seite mit Claudia mit, um zu erfahren, was wirklich passiert ist. Man wird immer wieder in die Vergangenheit geführt, wie Claudia als kleines Mädchen bei ihrer Großmutter war, wie sie mit Freddy, einem Kinderfreund, immer Indianer gespielt hat und wie ihre Mutter aus ihr ein Püppchen gemacht hat. Wie ihr Vater sich mit dem Auto umbrachte und wie sich dadurch vieles veränderte. Auf den letzten Seiten nahm das Buch dann noch einmal so richtig Fahrt auf. So wie ich es von Hammesfahr Romanen gewohnt bin.

Mein Fazit: Absolut empfehlenswertes, spannendes Buch. Es ist ganz anders, als die Bücher die ich bisher von Petra Hammesfahr gelesen habe und ich hatte irgendwann Probleme, mich darauf einzulassen. Als mir das aber gelang, wurde es eine tolle und spannende Geschichte mit einem Schluss, den ich so nicht erwartet hätte.

Montagsfrage: Hast du einen Jahresrückblick 2017 verfasst oder interessiert dich das eher weniger? Wenn ja, was magst du daran?

Auch in diesem Jahr gibt es bei Buchfresserchen die Montagsfragen. In der ersten Woche geht es um Jahresrückblicke und wie damit umgegangen wird.

Es war mein erstes Jahr als Bloggerin und ich habe im alten Jahr einen Jahresrückblick erstellt, um mir selbst bewusst zu machen, was ich alles im Jahr 2017 geschafft habe. Zuerst saß ich vor dem Laptop und wusste nicht so recht, was ich schreiben soll. Einige Zeit später konnte ich gar nicht mehr aufhören zu tippen. Am Schluss dachte ich nur noch: meine Güte….was war das ein aufregendes und tolles Jahr 2017. Hier könnt ihr gerne lesen, wie es mir 2017 ergangen ist.

Beim Schreiben des Jahresrückblicks hatte ich das Gefühl, noch einmal alles zu durchleben, was war gut, was hätte ich im Nachhinein anders machen können und was hätte ich besser nicht gemacht. Mir hat es sehr gutgetan und ich werde es auch in den nächsten Jahren fortsetzen.

Ebenso lese ich gerne bei anderen Bloggern wie sie ihren Jahresrückblick erleben und auch was für Vorsätze getroffen werden. Da habe ich mir sogar die ein oder andere Idee schon geklaut.

Und ihr so? Interessiert ihr euch für Jahresrückblicke? Lest ihr sie?

 

Molli´s Wochenrückblick 01. KW 2018

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr mit viel Gesundheit und das alle eure Vorsätze in die Tat umgesetzt werden.

Wir haben diesmal in einer sehr gemütlichen Runde von sechs Personen mit Raclette und Wein ins neue Jahr gefeiert. Um Mitternacht haben wir uns das Feuerwerk vom Balkon aus angesehen und uns an der Farbenpracht erfreut. Zum Glück hat es nicht geregnet und auch den Heimweg haben wir mit dem Fahrrad FAST trocken geschafft.

Meine Vorsätze habe ich euch ja schon im Jahresrückblick mitgeteilt, nun heißt es sie auch umsetzen. Ich nehme im Januar an einer Schrittzähleraktion unserer Behörde teil. Die Aktion läuft über vier Wochen, meine Schritte muss ich täglich dokumentieren und einmal in der Woche gibt es eine aktive Mittagspause. Zwar hat meine Armbanduhr auch einen Schrittzähler, aber in der Gruppe ist der Ansporn etwas stärker.

Nach einer Anleitung von Frau Feierabendfrickeleien habe ich mir wunderschöne Socken gestrickt. Ich habe dazu die  Trekking Tweet 6-fach von Atelier Zitron verstrickt und bei der Anleitung nur den Mustersatz verwendet, da ich ToeUp Socken gestrickt habe. Das Muster passt wunderbar zu dem Tweed Garn und die Socken sind wunderbar weich. Von der restlichen Wolle bekam mein Göttergatte noch Socken in glatt rechts, allerdings habe ich am Bündchen ein anderes Sockengarn genommen damit ich mit der Wolle auskomme. Ich finde das sieht sehr schön aus.

Die Socken vom SocksClub wachsen sehr langsam. Ich habe schon mehrfach geribbelt weil ich aus dieser wunderschöne Wolle (fast) perfekte Socken ohne irgendwelche Löcher stricken möchte. Es ist mir bei der ersten Socke fast gelungen, nun noch das Spitzenbündchen und es kann mit der zweiten Socke weitergehen.

Gelesen habe ich von Camilla Läckberg „Die Eishexe“. Hier habe ich eine Rezension darüber geschrieben. Das nächste Buch liegt schon bereit, es ist von Petra Hammesfahr „Fremdes Leben„.

Arbeitsmäßig ist es momentan ziemlich heftig, aber ich denke mal das sich das in den nächsten Wochen beruhigen wird. Umso mehr habe ich meinen freien Tag genossen. An diesem Tag hat Sturmtief Burglind in Deutschland ganz schön gewütet und viele Schäden verursacht. Ich selbst habe mir bei einem langen Spaziergang den Kopf freipusten lassen und hatte zeitweise das wunderschöne Gefühl an der Nordsee zu sein.

Freitags-Füller

Hallo zusammen und ein frohes neues Jahr. Ich habe mich heute Morgen gefreut, als ich gesehen habe das Barbara von scrap-impulse auch dieses Jahr wieder die Freitags-Füller gestaltet. Vielen Dank dafür und hier könnt ihr meine Satzfüller lesen (die unterstrichenen Worte)

Wenn ihr mitmachen wollt, besucht einfach die Seite von Barbara und legt los.

 

  1. Gestern Abend… habe ich den zweiten Socken für den Göttergatten angenadelt und dabei den Bergdoktor geschaut

  2. Ich habe einiges vor….. dieses Jahr.

  3. Das lustigste…. war an Silvester das Bleigießen… weil es irgendwie nicht so wirklich funktionieren wollte und wir jede Menge Spaß hatten.

  4. Bei unserer Regierung frage ich mich: wo soll es denn jetzt hingehen?

  5. Ích sage soll ich uns etwas Leckeres kochen , und er sagt nein, ich koche. (natürlich frage ich das nicht mit Hintergedanken…. 🙂 )

  6. ….und wir müssen es irgendwie finden

  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Besuch bei einer Freundin, morgen habe ich geplant zu stricken, zu lesen und zu kochen, und Sonntag möchte ich mit dem Göttergatten spazieren gehen und wieder stricken, lesen und kochen.

Camilla Läckberg -Die Eishexe-

Pünktlich zu Weihnachten bekam ich von „Vorablesen“ das Exemplar „Die Eishexe“ von Camilla Läckberg zugeschickt und durfte es vor Erscheinungsdatum am 2.1.2018 lesen. Es ist bereits der 10. Krimi von der erfolgreichsten Schriftstellerin Schwedens Camilla Läckberg, der sich um Hauptkommissar Patrik Hedström und seiner Frau, der Schriftstellerin Erika Falck, dreht. Für mich war es der erste Roman von Camilla Läckberg und ich war dementsprechend gespannt wie er mir gefällt.

Ich zitiere den Klappentext:

„Zitatanfang “ Als die kleine Linnea Berg vermisst gemeldet wird, starten die Bewohner von Fjällbacka eine Suchaktion in den umliegenden Wäldern. Schon einmal wurde ein Mädchen dort getötet. Dreißig Jahre ist das nun her. Damals fand man Stella Strand an dem einsam gelegenen Waldsee. Zwei 13-Jährige bekannten sich zur Tat – um wenig später ihr Geständnis zu widerrufen. Der Fall wurde nie geklärt. Kurz darauf beging der Chef der Polizeistation Tanum Selbstmord.

Hauptkommissar Patrik Hedström findet keine Ruhe. Und plötzlich reden alle von der Eishexe. Dem bodenständigen Kommissar widerstrebt es, dass eine Legende um ein misshandeltes Mädchen aus dem 17. Jahrhundert die Ermittlungen beeinflusst. Doch im Ort herrscht Hysterie. Nur seine Frau, Schriftstellerin Erika Falck, scheint einen kühlen Kopf zu bewahren. Schon lange recherchiert sie in dem alten Fall. Gemeinsam versuchen sie, Licht in das Dickicht aus Geschichten und Gerüchten zu bringen. „Zitatende“

Auf den ersten Seiten werden über fast alle Personen ein paar kurze Sätze geschrieben. So war es mir ohne Probleme möglich, die Personen zuzuordnen, ohne das ich vorher die anderen neun Krimis kannte. Das fand ich sehr positiv. Der Krimi wechselt zwischen dem Mord von vor 30 Jahren, dem neuen Verschwinden eines Kindes in der Gegenwart und dem 17. Jahrhundert. Die Geschichte des 17.Jahrhundert, wo es hauptsächlich um Hexenverfolgung geht, hat mir nicht gefallen. Vor allen Dingen waren mir die Foltermethoden zu brutal beschrieben und den neuen Fall mit einer Verwünschung aus dieser Zeit zu verknüpfen, fand ich ziemlich weit hergeholt.

Allerdings ist das auch schon der einzige Kritikpunkt den ich habe. Ich fand das Buch sehr spannend, das sieht man schon daran, dass ich die 739 Seiten in drei Tagen gelesen habe. Der Schreibstil von Camilla Läckberg hat mir auch gut gefallen, die schwedischen Namen und Orte waren anfangs gewöhnungsbedürftig, aber dieses Problem habe ich mit allen skandinavischen oder französischen Romanen. Liegt also nicht an den Schriftstellern.

Es wurden allen Personen in dem Buch Räume gegeben. Ich hatte ein genaues Bild vor Augen, wer mit wem verwandt ist, wer mit wem in welchem Verhältnis steht und wie die einzelnen Personen zueinander stehen. Dann wurde für mich der Spannungsbogen durch das ganze Buch sehr hoch gehalten. Auch das immer wieder über den alten Fall von vor 30 Jahren berichtet wurde, hat mir sehr gut gefallen. Wie die zwei Kinder damals den Mord gestanden, die Polizei sich nicht wirklich die Mühe machte, dieses Geständnis zu prüfen und als dem damaligen Kommissar Zweifel kamen, war es schon zu spät. Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich erst ziemlich am Schluss einen Verdacht hatte, wer der Mörder ist.

Natürlich gab es auch diese Ungereimtheit mit dem Selbstmord des früheren Kommissars. Dass er sich als Linkshänder die Pistole an die rechte Schläfe hält um Selbstmord zu verüben hätten schon auffallen müssen. Aber gut, vielleicht sollte auch aufgezeigt werden das niemand unfehlbar ist.

Mein Fazit: Ich fühlte mich mehr als nur gut unterhalten, im Gegenteil, das Gefühl „nur noch ein Kapitel“ war zeitweise sehr stark und ich habe auch etwas wenig Schlaf bekommen. Die anderen Bücher möchte ich auf jeden Fall auch noch lesen, am besten vom ersten Band an. Mich interessiert einfach, wie haben sich Patrik und Erika kennengelernt und wie kamen die anderen Personen hinzu. Auch kann dieses Buch ohne Vorkenntnisse der anderen neun Bücher gelesen werden. Auf den ersten Seiten wird der Leser sehr gut informiert und die Geschichten sind ja alle für sich abgeschlossen. Wenn ihr gerne Krimis lest, kann ich euch diese Schriftstellerin und auch dieses Buch sehr empfehlen.

Molli´s Jahresrückblick 2017

Ein paar Tage noch und wir dürfen das Jahr 2018 begrüßen. Wie so oft frage ich mich, wo ist das Jahr geblieben….eben war doch noch Neujahr!!! Nun ja, dann wird es auf jeden Fall Zeit für ein paar Gedanken zum Jahr 2017….

Im Mai entschloss ich mich dazu, diesen Blog hier zu eröffnen. Meine Güte, war ich aufgeregt. Erst einmal eine Blogseite erstellen, ich hatte ja Null Ahnung was ein Menü ist, eine Startseite, Seiten usw. Aber nach einer Woche Netzrecherche und mit viel Ausprobieren war ich mit dem Blog zufrieden und stellte meinen ersten Beitrag online. Was war ich stolz!! Vor allen Dingen als dann nach und nach immer mehr Leser dazu kamen, ich sogar die ersten Follower hatte…. meine Güte, was war und ist das für ein tolles Gefühl. Mein Blog ist eine Art Online-Tagebuch, mit ein paar Buchrezensionen und Eindrücken von Hörbüchern und Podcasts. Natürlich stelle ich auch meine Strickprojekte vor und berichte von meinen Radtouren.

Ich freue mich über jeden Kommentar und schreibe seitdem selbst viel mehr Kommentare auf anderen Blogseiten. Mir ist bewusst geworden wie sehr sich ein Blogger darüber freut wenn ein Like oder ein Kommentar hinterlassen wird. Es ist eine Wertschätzung für die Mühe, die sich jeder Blogger auf seiner Seite gibt. Und für die Arbeit, denn ich habe mir vorher nie Gedanken darüber gemacht das es das in der Tat ist. Allerdings eine Arbeit die viel Spaß macht. Ich habe sehr viele liebe Menschen durch den Blog kennengelernt, im Netz und auch im realen Leben.

Bei Facebook wurde Mitte des Jahres von Frau Feinmotorik, Frau Feierabendfrickeleien und Frau Jetztkochtsieauchnoch eine Gruppe gegründet, DieDreivomBlog. Mit der Resonanz hätte bestimmt keine von den Damen gerechnet, aber die Gruppe schlug ein wie eine Bombe. Es wurde gemeinsam gestrickt was die Nadeln hergaben und immer noch hergeben, denn ein Ende ist nicht in Sicht. Diese Gruppe macht süchtig und man bekommt nicht genug von den KALs. Ein Treffen in Köln gab es auch schon und so konnten sich einige Gruppenmitglieder persönlich kennenlernen. Auch dieser Abend war einfach klasse. Danke an dieser Stelle für eure viele Arbeit, eure Ideen und den ganzen Spaß den ihr uns Gruppenmitgliedern bereitet.

Ein neues Auto habe ich mir dieses Jahr gekauft. Ganz plötzlich wollte ich nicht mehr ohne Mobilität sein und es war genau die richtige Entscheidung. Ich genieße jede Fahrt und bin ganz verliebt in mein Auto.

Krankheiten gab es leider auch im vergangenen Jahr. Leider betraf es meistens meinen Göttergatten. Eine Schulter-OP, die sehr gut verlief und auch mit der Heilung ging es schnell voran. Dann kam eine Stimmbandentzündung hinzu, diese verheilte leider nicht so wie gewünscht. Irgendwann kam die Vermutung das es Krebs sein könnte. Dann folgten Untersuchungen, Wartereien und OP…. zum Glück war die Vermutung falsch und es war „nur“ eine verschleppte Erkältung die dann zur Stimmbandentzündung führte. Die Tage der Ungewissheit waren fürchterlich, in diesen Momenten wird einem so sehr bewusst wie wichtig das Leben ist und mit wie vielen unnützen Dingen wir unsere Lebenszeit verschwenden. Wir waren unendlich dankbar, als die Prognose kam das alles blinder Alarm war.

Leider hatten ein paar Menschen in meinem Arbeitsumfeld nicht dieses Glück und bekamen schlechte Diagnosen. Das hat mich sehr betroffen gemacht und ich habe mir fest vorgenommen, mich nicht mehr über unwichtige Dinge zu ärgern, mehr aus meiner freien Zeit zu machen und diese vor allen Dingen sinnvoll zu nutzen.

Somit komme ich auf meine Arbeitsteilzeit. Ab Januar habe ich nur noch eine 4-Tage-Woche und darüber freue ich mich wirklich wie verrückt. Ein Luxus, den ich mir gönne und wo ich mir sage „Geld ist nicht alles“.

Es ist noch so viel mehr passiert, das würde jedoch den Rahmen sprengen. Lieber lasse ich euch an meinen Vorsätzen teilhaben. Wie eben schon geschrieben will ich meine Zeit sinnvoll gestalten, mit Menschen zusammen sein die mir wichtig und denen ich wichtig bin. Ich möchte meine Energie nicht mehr auf Menschen verschwenden die meine Freundschaft nicht wertschätzen. Natürlich möchte ich mehr Sport machen und auch ein paar Fahrradkilometer mehr als in diesem Jahr fahren. Ich habe mir einen schönen Kalender gekauft, ganz altmodisch, und ich hoffe, dass ich mich besser organisieren kann. In den letzten Wochen war ich sehr unstrukturiert und das machte mich unzufrieden. Mal schauen ob es mit dem Kalender besser klappt.

Ich möchte mich bei euch für eure Besuche auf meinem Blog bedanken, für eure Kommentare und Likes und für eure Hilfestellungen in meiner Anfangsphase. Bleibt gesund und munter und immer neugierig auf das was uns das Leben bietet. Es wäre schön wenn ihr auch in Zukunft Spaß an meinen Beiträgen habt.

In diesem Sinne

Einen guten Rutsch ins Jahr 2018

Molli´s Wochenrückblick 50. KW 2017

Mit großen Schritten geht es nun auf das Jahresende zu. Mir ist die Adventszeit dieses Jahr definitiv zu kurz. Nur vier Wochen um alle Weihnachtsmarktbesuche, Weihnachtsfeiern und Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Da ich gerade diese Zeit sehr liebe, finde ich es schade, das es diesmal nur vier Adventswochen gab. Aber ich habe sie trotzdem sehr genossen, besonders unseren Kurzurlaub incl. Nürnberger Christkindlmarkt. Das waren nicht nur sehr entspannte Tage, wir hatten sogar richtigen Winter mit viel Schnee.

Bei Vorablesen.de durfte ich das Buch „Dominotod“ von Jonas Moström vor dem offiziellen Erscheinungstermin lesen, hier könnt ihr nachlesen, wie es mir gefallen hat. Ich bin immer wieder unsicher, ob ich ein Foto von dem Buch auf meinem Blog einfügen darf, oder ob ich dann das Urheberrecht verletze. Kann mir jemand von euch Buchbloggern dazu etwas sagen? Google macht da unterschiedliche Angaben, so richtig blicke ich da nicht durch.

Im November gab es ja den Mützen-KAL von den DieDreivomBlog und was soll ich euch sagen, ich habe ein Paket von Lana Grossa gewonnen!!!

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Gewinn beim Mützen KAL

Darüber habe ich mich sehr drüber gefreut, besonders weil ich mit der Lana Grossa Gomitolo schon gestrickt habe, und die Wolle nicht nur kuschelig weich ist, sondern sich auch toll verstricken lässt. Nun überlege ich mir, was ich aus dieser schönen Wolle stricke. Das Nadelspiel habe ich einer Mitstrickerin aus der Facebook-Gruppe DieDreivomBlog geschenkt, ich selbst stricke nicht mit Nadelspielen und so konnte ich meine Freude teilen.

Mein erstes Sockenpaket vom Kieler Wolle SockClubs ist angekommen. Was es mit dem SockClubs auf sich hat, könnt ihr hier nachlesen. Vielleicht ist das ja sogar noch ein kurzfristiges Weihnachtsgeschenk für einen lieben Menschen?

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Kieler Wolle SockClubs

Am Freitag gab es von Barbara wieder die Freitags-Füller, hier könnt ihr nachlesen, womit ich die Sätze gefüllt habe und hier könnt ihr meine Beantwortung der Montagsfrage von Svenja, alias Buchfresserchen nachlesen.

Am Freitagabend haben wir mit Freunden den Hafenweihnachtsmarkt besucht. Dort gibt es sehr leckeres Glühbier und das Wetter war zum Glück kühl genug für dieses heißes Getränk. Anschließend sind wir durch die Stadt zu Fuß nach Hause gegangen. Zu viert verging die Zeit im Nu und der Spaziergang von knapp 7 km hat zu einem guten Schlaf in der Nacht geführt…😃

Samstag hatten wir unsere langjährigen Freunde Clau und Dirk zu Besuch. Da wir ja mitten in der Adventszeit sind, habe ich ein entsprechend weihnachtliches Menü gekocht. Als Vorspeise gab es einen Spitzkohlsalat mit roten Linsen und Salami, das Hauptgericht bestand aus Rinderrouladen gefüllt mit Meerrettich und roter Beete und Schokolade verfeinert und zum Dessert gab es Apfel-Kaiserschmarrn. Alle Gerichte hatte ich aus der Zeitschrift „das schmeckt“, die ich mir in Bayern gekauft habe. Ich hoffe, diese Zeitschrift gibt es auch in unserem Edeka Geschäft, es sind nämlich richtig tolle Rezepte drin. Und wenn ihr noch keinen Plan für Weihnachten habt: die Rinderrouladen waren der Hammer!! So etwas Leckeres habe ich lange nicht gegessen und auch unsere Freunde waren hin und weg. Das größte Kompliment von Dirk war: „so leckere Rouladen habe ich noch nie gegessen!“

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Spitzkohlsalat mit roten Linsen

1513627419260 Rinderroulade mit Meerrettich und roter Beteimg_4223 Apfelkaiserschmarren

Wie immer war der Abend viel zu schnell zu Ende, Gesprächsstoff hätten wir nämlich noch für mindestens drei Abende gehabt! Das Fazit des Abends: es gibt kaum etwas Schöneres, als mit guten Freunden einen gemütlichen Abend zu verbringen.

Oft vergessen wir in der Hektik des Alltags wie wichtig es ist, Freundschaften zu pflegen. Hin und wieder eine WhatsApp, für Telefonate nehmen wir uns kaum noch Zeit und sich mal kurzfristig auf einen Kaffee treffen ist auch selten möglich, da wird erst der Terminkalender gezückt. Dabei müssen Freundschaften genauso gepflegt werden wie Pflanzen, ansonsten gehen sie ein.

Mir geht es mittlerweile so, das ich mich oft nicht mehr traue, jemanden einfach so anzurufen, aus Sorge denjenigen zu stören. Die einzige, bei der ich dieses Gefühl nicht habe, ist meine Freundin Luzie. Bei ihr kommt höchstens die Frage auf, ob sie zu Hause ist. Wir hassen es beide mit dem Handy und in der Öffentlichkeit zu telefonieren. Telefonhörer, Couch, Tee und schon wird stundenlang gequasselt. (natürlich nicht ständig…wir sehen uns ja auch 8 Stunden im Büro…. ) 😊

Bevor es SMS bzw. WhatsApp gab, habe ich überhaupt keine Gedanken an so etwas verschwendet. Heute erzählt mir jede/r, was sie/er für einen stressigen Alltag hat, da habe ich fast ein schlechtes Gewissen, weil es mir meistens nicht so geht. Und das, obwohl ich Familie habe, um die ich mich kümmern muss, einen Job, der mich fordert (mal mehr,  mal weniger) , einen Haushalt führe und zeitaufwendige Hobbys habe. Mir kommt es oft vor, als ob viele Menschen denken sie wären nur etwas wert, wenn sie ihren Alltag vollstopfen mit Arbeit und Freizeitstress. Im Job und auch in der Freizeit scheint nur noch der Gedanke zu zählen, wer hat den meisten Stress.

Ein kleines Beispiel: Ich gehe im Herbst/Winter in unregelmäßigen Abständen sehr gerne zu Fuß vom Büro nach Hause. Das sind knapp 10 km und ich gehe die Strecke ungefähr 1,5 – 2 Stunden. Mir tut die Bewegung nach 8 Stunden Büro sehr gut und für mich ist das auch eine Art Sportersatz. Als ich das einer Bekannten erzählte, schaute sie mich groß an und meinte, dass sie für so etwas überhaupt keine Zeit habe. Im ersten Moment wollte ich mich rechtfertigen, aber dann habe ihr gesagt, das mir das sehr leid für sie tut. Wenn ich noch nicht einmal hin und wieder  1,5 – 2 Stunden für mich nutzen kann, dann ist das doch wirklich schade.

Und aus all diesen Gründen habe ich dieses Wochenende mit Freunden besonders genossen, wir haben uns alle Zeit füreinander genommen, viel geredet, gut gegessen und sind glücklich und zufrieden auseinander gegangen.

Nun wünsche ich euch eine schöne Restwoche, genießt die Weihnachtstage, esst und trinkt soviel ihr mögt und denkt nicht an die Kilos…..Im nächsten Jahr wird es bestimmt wieder irgendwo irgendeine Diät geben…. 🙂

Einen guten Rutsch ins neue Jahr wünsche ich euch noch nicht, am Ende des Jahres 2017 wird es einen kleinen Jahresrückblick von mir geben.