Molli´s Jahresrückblick 2017

Ein paar Tage noch und wir dürfen das Jahr 2018 begrüßen. Wie so oft frage ich mich, wo ist das Jahr geblieben….eben war doch noch Neujahr!!! Nun ja, dann wird es auf jeden Fall Zeit für ein paar Gedanken zum Jahr 2017….

Im Mai entschloss ich mich dazu, diesen Blog hier zu eröffnen. Meine Güte, war ich aufgeregt. Erst einmal eine Blogseite erstellen, ich hatte ja Null Ahnung was ein Menü ist, eine Startseite, Seiten usw. Aber nach einer Woche Netzrecherche und mit viel Ausprobieren war ich mit dem Blog zufrieden und stellte meinen ersten Beitrag online. Was war ich stolz!! Vor allen Dingen als dann nach und nach immer mehr Leser dazu kamen, ich sogar die ersten Follower hatte…. meine Güte, was war und ist das für ein tolles Gefühl. Mein Blog ist eine Art Online-Tagebuch, mit ein paar Buchrezensionen und Eindrücken von Hörbüchern und Podcasts. Natürlich stelle ich auch meine Strickprojekte vor und berichte von meinen Radtouren.

Ich freue mich über jeden Kommentar und schreibe seitdem selbst viel mehr Kommentare auf anderen Blogseiten. Mir ist bewusst geworden wie sehr sich ein Blogger darüber freut wenn ein Like oder ein Kommentar hinterlassen wird. Es ist eine Wertschätzung für die Mühe, die sich jeder Blogger auf seiner Seite gibt. Und für die Arbeit, denn ich habe mir vorher nie Gedanken darüber gemacht das es das in der Tat ist. Allerdings eine Arbeit die viel Spaß macht. Ich habe sehr viele liebe Menschen durch den Blog kennengelernt, im Netz und auch im realen Leben.

Bei Facebook wurde Mitte des Jahres von Frau Feinmotorik, Frau Feierabendfrickeleien und Frau Jetztkochtsieauchnoch eine Gruppe gegründet, DieDreivomBlog. Mit der Resonanz hätte bestimmt keine von den Damen gerechnet, aber die Gruppe schlug ein wie eine Bombe. Es wurde gemeinsam gestrickt was die Nadeln hergaben und immer noch hergeben, denn ein Ende ist nicht in Sicht. Diese Gruppe macht süchtig und man bekommt nicht genug von den KALs. Ein Treffen in Köln gab es auch schon und so konnten sich einige Gruppenmitglieder persönlich kennenlernen. Auch dieser Abend war einfach klasse. Danke an dieser Stelle für eure viele Arbeit, eure Ideen und den ganzen Spaß den ihr uns Gruppenmitgliedern bereitet.

Ein neues Auto habe ich mir dieses Jahr gekauft. Ganz plötzlich wollte ich nicht mehr ohne Mobilität sein und es war genau die richtige Entscheidung. Ich genieße jede Fahrt und bin ganz verliebt in mein Auto.

Krankheiten gab es leider auch im vergangenen Jahr. Leider betraf es meistens meinen Göttergatten. Eine Schulter-OP, die sehr gut verlief und auch mit der Heilung ging es schnell voran. Dann kam eine Stimmbandentzündung hinzu, diese verheilte leider nicht so wie gewünscht. Irgendwann kam die Vermutung das es Krebs sein könnte. Dann folgten Untersuchungen, Wartereien und OP…. zum Glück war die Vermutung falsch und es war „nur“ eine verschleppte Erkältung die dann zur Stimmbandentzündung führte. Die Tage der Ungewissheit waren fürchterlich, in diesen Momenten wird einem so sehr bewusst wie wichtig das Leben ist und mit wie vielen unnützen Dingen wir unsere Lebenszeit verschwenden. Wir waren unendlich dankbar, als die Prognose kam das alles blinder Alarm war.

Leider hatten ein paar Menschen in meinem Arbeitsumfeld nicht dieses Glück und bekamen schlechte Diagnosen. Das hat mich sehr betroffen gemacht und ich habe mir fest vorgenommen, mich nicht mehr über unwichtige Dinge zu ärgern, mehr aus meiner freien Zeit zu machen und diese vor allen Dingen sinnvoll zu nutzen.

Somit komme ich auf meine Arbeitsteilzeit. Ab Januar habe ich nur noch eine 4-Tage-Woche und darüber freue ich mich wirklich wie verrückt. Ein Luxus, den ich mir gönne und wo ich mir sage „Geld ist nicht alles“.

Es ist noch so viel mehr passiert, das würde jedoch den Rahmen sprengen. Lieber lasse ich euch an meinen Vorsätzen teilhaben. Wie eben schon geschrieben will ich meine Zeit sinnvoll gestalten, mit Menschen zusammen sein die mir wichtig und denen ich wichtig bin. Ich möchte meine Energie nicht mehr auf Menschen verschwenden die meine Freundschaft nicht wertschätzen. Natürlich möchte ich mehr Sport machen und auch ein paar Fahrradkilometer mehr als in diesem Jahr fahren. Ich habe mir einen schönen Kalender gekauft, ganz altmodisch, und ich hoffe, dass ich mich besser organisieren kann. In den letzten Wochen war ich sehr unstrukturiert und das machte mich unzufrieden. Mal schauen ob es mit dem Kalender besser klappt.

Ich möchte mich bei euch für eure Besuche auf meinem Blog bedanken, für eure Kommentare und Likes und für eure Hilfestellungen in meiner Anfangsphase. Bleibt gesund und munter und immer neugierig auf das was uns das Leben bietet. Es wäre schön wenn ihr auch in Zukunft Spaß an meinen Beiträgen habt.

In diesem Sinne

Einen guten Rutsch ins Jahr 2018

Das trifft doch nur die anderen….

…. und doch nicht mich oder uns.

Und dann hörst du plötzlich, es ist nicht alles in Ordnung, da ist etwas im Körper was dort nicht hingehört. Und alles andere ist auf einmal unwichtig, der Ärger im Job…. unwichtig….. die Schlange an der Kasse…unwichtig….. das Gefühl so wenig Zeit für die Freizeit zu haben….unwichtig. Das einzige was jetzt wichtig war, hoffentlich bestätigt sich die Prognose nicht.

Zum Glück kam der Krankenhausaufenthalt und die entscheidende OP sehr schnell, trotzdem hatte ich das Gefühl, jeder Tag war sehr unwirklich. Mein Göttergatte und ich versuchten zwar, das sich die Gespräche nicht immer nur um dieses eine Thema drehten, das schafften wir aber nur zum Teil. Zu groß war die Angst vor dem Ergebnis.

Dann stand endlich die OP an, nochmal ein paar bange Stunden des Wartens und dann endlich die Erlösung: Es ist kein Tumor!!! Letztendlich eine harmlose Verdickung, die jedoch auf den Röntgenbildern den Anschein erweckte, es könne sich um entartetes Gewebe handeln.

Ich glaube die Steine, die uns vom Herzen fielen, hörte man bis ans Ende der Welt. Wir waren einfach nur glücklich. Da weiter nicht gemacht werden musste, begrenzte sich der Krankenhausaufenthalt dann auch nur auf eine Nacht.

Das Positive an dieser ganzen Geschichte: Uns wurde bewusst, das nichts selbstverständlich ist, es kann jederzeit alles passieren.

Und uns wurde bewusst wie sehr wir uns lieben. Und das nach über 30 Jahren! Ein wunderschönes Gefühl! Wie sehr wir uns in den paar Stunden vermissten, wir sehr wir uns über das Wiedersehen gefreut haben und wie sehr wir uns gefreut haben, es ist doch alles gut.

Nur der Gedanke „Das trifft doch nur die anderen“ , den werden wir in Zukunft nicht mehr haben.

 

 

 

ChiaoGoo Stricknadeln

In der letzten Woche habe ich meinen Bestand an ChiaoGoo Stricknadeln erweitert. Nachdem ich von dem HiyaHiya Nadelset enttäuscht war, kaufte ich mir eine feste Rundstricknadel von ChiaoGoo zum Ausprobieren und war von der ersten Masche an begeistert.

Die ChiaoGoo Nadeln sind aus rostfreiem Stahl und die Seile sind Nylon ummantelte Stahlseile, die sich nicht verdrehen können. Mit den Nadeln macht es mir einfach Spaß zu stricken, sie liegen wunderbar in der Hand, sind nicht so kalt wie Metallnadeln und sie klappern nicht. Und das sich das Seil überhaupt nicht verdreht, finde ich nicht nur sehr angenehm, ich habe das Gefühl, das mir dadurch das Stricken besser von der Hand geht.

Da sich in den Sets Nadelgrößen befinden, die ich nicht unbedingt benötige, entschloss ich mich für Einzelnadeln und konnte sie so individuell nach meinen Wünschen zusammenstellen. Gekauft habe ich die ChiaoGoo im Online-Shop Zauberwiese, der Versand war blitzschnell und ich habe mich über die kleinen kostenlosen Beigaben in Form von Maschenmarkieren gefreut.

Letzte Woche erfuhr ich beim Workshop in Lauras Wollladen , das es dort nun auch diese wundervollen Nadeln zu kaufen gibt. Somit kommen die mir jetzt noch fehlenden Nadeln auf meinen Wunschzettel  und dann schaue ich mal, was das Christkind an Weihnachten so bringt….🤗

Ich habe Nadelspitzen in den Stärken 3,5, 4, 8, 9 und 10 gekauft. Jetzt fehlt noch 6 und 7 und ich bin für die nächsten Projekte versorgt 👍 Außerdem habe ich noch die Nadelspitze 4, 4,5, und 5 von Knitpro. Allerdings muss ich gestehen, dass ich mit den ChiaoGoo lieber stricke und sie einfach angenehmer finde.

Hier ein paar Bilder von den ChiaoGoo. Wie man sieht ist der Übergang zum Seil perfekt, hier bleibt nichts hängen und die Wolle gleitet wunderbar über die Nadeln. Die Nadelspitzen sind nicht so spitz wie bei den HiyaHiya Nadeln, aber spitz genug um auch mit Lacegarn gut zurecht zu kommen.

Montagsfrage: Wie wichtig ist es dir gelesene Bücher zu rezensieren? Versuchst du alle zu rezensieren oder nur bestimmte?

Guten Morgen zusammen und einen schönen Wochenanfang wünsche ich euch allen.

Hier ist die Montagsfrage von Buchfresserchen alias Svenja:

Wie wichtig ist es dir gelesene Bücher zu rezensieren? Versuchst du alle zu rezensieren oder nur bestimmte?

Eine Zeitlang war ich bei „Vorablesen“ ziemlich aktiv und habe dort auch einige Bücher vor Erscheinungsdatum erhalten und musste sie rezensieren. Natürlich habe ich das auch immer gemacht, alleine schon der Fairnessheithalber war das für mich eine Selbstverständlichkeit.

Ich lese sehr gerne Rezensionen von anderen Bücherwürmern oder Bloggern, lasse mich dann auch inspirieren und habe dadurch schon viele tolle Bücher gefunden. Jedoch fällt es mir schwer, selbst ein Buch zu rezensieren. Das liegt auch daran, das ich einfach zu wenig Bücher lese. Wenn ich anfange ein Buch zu lesen, dann dauert es einige Wochen, bis ich es ausgelesen habe. Sollte mich das Buch dann aber überzeugt haben, rezensiere ich es auch  und teile meine Meinung auf verschiedenen Seiten mit. Aber, und hier „AscheübermeinHaupt“, das geschieht nicht sehr oft.

Beeindruckend finde ich die Blogger, die über Bücher, Strickprojekte, Hörbücher etc. berichten. Das bekomme ich einfach zeitlich nicht hin, irgendwie muss ich mich da wohl etwas besser organisieren…. 🙂

Um es also kurz zu machen: Ich rezensiere nur bestimmte Bücher, finde es wichtig und fair bei Rezensionsexemplaren, ansonsten gehöre ich eher zu den Rezensionsleserinnen.

 

 

 

 

Projekt Blog in Blog

Hallo ihr Lieben,

ich bin über das Projekt von Thomas und Frau Holle gestolpert. Die zwei hatten die Idee einen Blog in Blog zu erstellen. Das Thema soll „Herz & Verstand“ sein und sie suchen noch weitere Autoren.

Zuerst habe ich nur in dem Blog gelesen, aber dann sprach es mich doch sehr an und ich habe mich angemeldet. Ich finde nicht nur die Beiträge sehr schön, auch die ganzen Bilder die diesen Blog begleiten sind klasse.

Vielleicht habt ihr ja auch Lust bei diesem tollen Projekt mitzumachen, dann meldet euch doch einfach bei Thomas und er schickt euch eine Einladung.

Schaut euch einfach mal die Seite an und genießt die schönen Geschichten und Gedichte der Autoren.

Viel Spaß dabei und ein schönes herbstliches Wochenende

Auto oder kein Auto…die Frage ist beantwortet

Nachdem in der letzten Woche die Frage aufkam ob wir uns wieder ein Auto kaufen sollen oder nicht, gestaltete sich die Woche als sehr turbulent.

Gefühlt habe ich die Woche über nur in Autohäusern verbracht, Prospekte durchgeschaut und im Internet PKW Konfigurationen erstellt. Letztendlich haben mich zwei Autos besonders angesprochen: der neue Nissan Micra und der neue Ford Fiesta. Vom Aussehen gefallen mir beide Autos sehr gut, die Angebote lagen preislich auch nicht sehr viel auseinander, nun kam es auf die Probefahrten an.

Samstag hatte ich um 9 Uhr einen Termin im Autohaus Dirkes und fuhr dann mit einem apfelgrünen Micra vom Hof. In die Farbe hatte ich mich sofort verliebt, für mich spielt halt das Äußere auch eine große Rolle.

Der Micra ließ sich sehr schön fahren, lediglich beim Anfahren an den Ampeln ruckelte er etwas und den Blick über die rechte Schulter fand ich eingeschränkt, weil die hintere Strebe sehr breit ist. Der Außenspiegel machte dieses Manko aber sofort wieder wett, reine Gewohnheitssache also. Ich bin dann etwas durch Ehrenfeld gefahren und dann auf die Autobahn. Schließlich wollten wir wissen ob der kleine Dreizylinder laut ist und ob er sich als Urlaubsauto eignet. Wir waren überrascht, selbst bei Tempo 160 war er sehr leise und das ganze Fahrgefühl war auch bei dieser Geschwindigkeit überaus angenehm. Vor allen Dingen weil es sich hier schließlich um einen Kleinwagen handelt.

Der Verkäufer arbeitete uns dann ein Angebot aus. Zu Hause hatte ich eine Konfiguration über unser Wunschauto ausgedruckt, unsere Euphorie wurde jedoch schnell gebremst, als sich herausstellte das in der grünen Farbe kein zusätzliches Außendesign Paket bestellt werden konnte. In anderen Farben war es kein Problem, aber in der grünen Farbe nicht. Warum auch immer….das konnte der Verkäufer uns auch nicht beantworten. Wir entschieden uns für die Farbe weiß und da war das Außendesign dann auch kein Problem mehr. Ein weiterer Wunsch von uns war eine Anhängerkupplung für unsere Fahrräder. Diese war in der Konfiguration zwar vorhanden, aber leider findet man dort keinen Hinweis darauf, das der Einbau erst in der Werkstatt des Autohauses stattfindet und dies zusätzliche Kosten verursacht. Ebenso war es mit den vorderen Parksensoren, die ich als Zusatz angegeben hatte, auch diese konnten erst nachträglich eingebaut werden und somit wurden aus 135 Euro mal eben 440 Euro incl. Arbeitslohn. Das hat uns dann doch etwas verwundert. Ich bin der Meinung das ich auf solche Zusatzkosten irgendwo aufmerksam gemacht werden sollte und für mich hatte Nissan dadurch einen fahlen Beigeschmack bekommen.

Um 12 Uhr hatten wir unseren nächsten Termin, diesmal ging es ins Autohaus Ford Kierdorf und wir machten eine Probefahrt mit dem neuen Ford Fiesta. Vom Micra waren mein Göttergatte und ich schon begeistert, aber der Fiesta war tatsächlich noch einmal um ein bis zwei Klassen besser. Er hat einen sehr geräumiger Innenraum, alles hochwertig verarbeitet und optisch ansprechend, und auch von Außen machte er in seiner lagunenblauen Metallicfarbe eine sehr gute Figur. Ich fühlte mich von Anfang an sehr sicher und es war als ob ich den Fiesta schon ewig fahren würde. Kein Ruckeln beim Anfahren an der Ampel, was mein Göttergatte mir dann mit irgendwelchen technischen Dingen am Motor erklärte, die ich nicht wirklich verstanden haben. Egal…..es ruckelte nicht und damit war ich zufrieden.

Wieder ging die Fahrt durch Ehrenfeld und dann auf die Autobahn. Der Fiesta ist noch etwas ruhiger als der Micra, für einen Kleinwagen ist er sehr flott unterwegs und es machte mir einfach nur Spaß ihn zu fahren. Im Innenraum hatten wir ausreichend Platz und der Kofferraum ist groß genug für unser Urlaubsgepäck, zumal auch hier wieder eine Anhängerkupplung für die Fahrräder als Zusatzausstattung bestellt wird.

Da der Verkäufer mir beim ersten Gespräch schon ein sehr gutes Angebot gemacht hatte, wir vom Fiesta begeistert waren und er uns auf der ganzen Linie überzeugt hat, mussten wir nicht mehr lange überlegen. Dieses Auto soll es sein!!

Im Detail: Ein Ford Fiesta, 1,0 l Ecoboost Motor, 6-Gang Start-Stopp-System mit 100 PS, 3-türig, in der Farbe Lagunenblaumetallic mit fünf Türen, diversen Extras und Anhängerkupplung.

So wird er aussehen…(allerdings ohne Panoramadach)

Ford Fiesta 2017

 

Und hier waren auch keine versteckte Kosten zu erwarten, alles war so wie im Konfigurationsprogramm angegeben, alle Extras werden direkt im Werk eingebaut und verursachen keine zusätzlichen Lohn- und Arbeitskosten. Ganz so wie ich es als Kunde erwarte, wenn ich mir ein neues Auto zusammenstelle.

 

Nun muss ich mich noch ein paar Wochen gedulden, wahrscheinlich bis Mitte Januar 2018. 😯

Sobald der Fiesta bei uns angekommen ist, werde ich ihn euch selbstverständlich mit vielen Bildern vorstellen!!

 

 

 

Auto oder kein Auto…die Frage der Woche

Das war in der Tat die Frage der letzten Woche. Vor einigen Jahren haben wir unseren PKW verkauft, in der Stadt braucht man normalerweise keinen und für den Urlaub haben wir uns ständig schicke Autos geliehen, die sogar noch fast neu waren. Das hat sehr gut geklappt und wir haben uns auch damit sehr wohlgefühlt.

Da ich vor einigen Jahren auf öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Fahrrad umgestiegen bin, mein Göttergatte sowieso ständig mit dem Fahrrad fährt und sich nur in absoluten Ausnahmefällen seiner Fahrgemeinschaft anschließt, kam irgendwann die Frage auf, was machen wir mit unserem Auto. Es stand auf seinem Einstellplatz, wurde nach dem Urlaub geputzt und eingepackt und dann stand es dort und wartete auf den nächsten Urlaub. Der TÜV Beamte schaute ziemlich irritiert und meinte, wenn wir mit dem Auto nicht fahren, dann würde der Flugrost an den Bremsen immer mehr zunehmen und es würde auf diese Art und Weise nicht mehr lange halten. Okay….also Auto weg….frei nach dem kölschen Motto: fott domet…..bruche mer net!

Jetzt bleibt aber ja nicht immer alles so wie es ist. Mir geht das Radfahren in Köln mittlerweile sehr auf die Nerven. Morgens früh zur Arbeit ist alles noch okay….kein Wunder…ich fahre in dem Zeitraum von 05.30 Uhr und 06.30 Uhr. Aber am Nachmittag….. das ist wirklich mittlerweile die Hölle. Gefühlt ist ganz Köln eine Baustelle, ständig werde ich auf die Straße umgeleitet, was natürlich die Autofahrer nicht sehr freut. Vor allen Dingen weil ich ja nicht die einzige Radfahrerin bin, die auf die Straße ausweichen muss. Die Radfahrer in Köln nehmen auch rasant zu. Das ist ein sehr gutes Zeichen…wenn denn auch mal die Stadtplaner den vielen Radfahrern etwas mehr Platz einräumen würden. Ich habe aber das Gefühl genau das Gegenteil passiert. Ich fahre seit ungefähr 25 Jahren mit dem Rad durch Köln und habe es noch nie als so nervend und gefährlich empfunden. Selten bin ich im Sommer so häufig auf die öffentlichen Verkehrsmittel ausgewichen als in diesem Jahr.

Womit wir bei den öffentlichen Verkehrsmitteln sind. Ich liebe es mit der Bahn zu fahren, sowohl in Urlaub als auch durch die Stadt. ABER…. auch hier wird es immer voller. Mein Weg führt von Braunsfeld nach Kalk, eigentlich ganz easy…..einsteigen….aussteigen… 5 Minuten Fußweg und rein ins Bürohaus. Jetzt wird aber natürlich auch in Kalk gebaut….. nach zig Jahren ein U-Bahn-Aufzug, endlich können auch Behinderte an dieser Haltestelle ein- und aussteigen. Ist schon schändlich genug das es jahrelang nicht so war. Diese Baustelle ist direkt vor dem Einkaufszentrum, den Köln Arcaden in Kalk. Aber nicht nur das, vor den Köln Arcaden ist auch noch eine große Außengastronomiefläche, und diese ist stark besucht. Es ist mir zwar unverständlich das man in diesem Chaos an Baustelle und Menschenmassen und Enge gemütlich Kaffee trinken kann, aber mit der Meinung stehe ich in Kalk wohl alleine da. Freie Sitzplätze sind dort Mangelware.

Durch dieses Chaos muss ich durch, um in die U-Bahn zu gelangen. Die U-Bahn Haltestelle ist eingeengt, weil dort ja der Aufzug gebaut wird (siehe oben). Und da es viele Menschen gibt, die von Kalk in die Innenstadt fahren, muss ich nicht erwähnen was da los ist. Es hilft nix….rein in die proppenvolle Bahn und ab durch die Stadt…. Direkt hinter der Innenstadt wird es in der Bahn dann etwas gemütlicher…..bis an der Haltestelle Melaten Kinder von drei Schulen die Bahn „stürmen“. Mittlerweile stehen an der Haltestelle Aufpasser, damit kein Kind in die Gleise fällt. Wie man an drei Schulen eine so enge Haltestelle bauen konnte, ist mir ein Rätsel. Und die armen Kinder haben ja nicht mehr nur einen kleinen Ranzen…die armen Pänz müssen richtig Gepäck mit in die Schule schleppen. Meistens sind die Ranzen größer als die Kinder selbst. Das kann einem echt leidtun.

Was also tun? Doch wieder ein Auto kaufen? Und wenn ja welches? Um auszuprobieren, wie es überhaupt mit dem Auto verkehrstechnisch klappt, haben wir nach unserem Wanderwochenende den Mietwagen von Europcar eine Woche länger gemietet und ich bin dann mit dem Auto zur Arbeit gefahren.


Wir hatten einen Ford Fiesta ST 1,6 Eco Boost, nicht zu groß für die Stadt und trotzdem komfortabel. Schon nach dem ersten Tag stand für mich fest: das will ich jetzt immer! Es war so entspannend morgens ins Auto zu steigen, Musik an, in 15 Minuten wieder aussteigen und ab ins Büro. Nachmittags waren es dann 20-25 Minuten, aber genauso entspannend. Der Fairness halber muss ich aber auch sagen das ich Gleitzeit habe. Morgens um 05.45 Uhr ist natürlich noch wenig auf den Straßen los und nachmittags um 14.45 Uhr / 15 Uhr ebenfalls. Von daher habe ich in der vergangenen Woche nicht zu den staugeplagten Autofahrern gehört.

Wie es dann weiterging mit dem Versuch, wieder mobil aufs Auto umzusteigen könnt ihr hier in den nächsten Tagen lesen…. ich habe jetzt eine Probefahrt….. 😀😎

 

 

 

 

Der Lotusblüteneffekt — Balance of Life FEEL GOOD. BE HAPPY.

Ich wollte euch diese wundervolle Seite nicht vorenthalten… vielleicht erkennt ihr euch auch wieder…?!?

 

 

 

Gehörst du zu den Menschen, die alles persönlich nehmen? Du regst dich über deinen Kollegen auf, weil dieser bereits den ganzen Tag schlechter Stimmung ist. Wegen des Jobs im Allgemeinen, des Projektes, an dem ihr beide gerade arbeitet, wegen des schlechten Arbeitsklimas. Deine Mutter jammert dir am Telefon die Ohren voll, dass du sie zu…

über Der Lotusblüteneffekt — Balance of Life FEEL GOOD. BE HAPPY.

Erfahrung mit einer blinden Frau

Ein Erlebnis hat mich in dieser Urlaubswoche besonders bewegt.

Wir lernten am Hafen ein Ehepaar kennen, wo die Frau seit Februar durch eine Krankheit erblindet ist. Eigentlich kamen wir über deren Tandem E-Bike ins Gespräch, ein sehr ungewöhnliches Tandem, zumal es auch noch klappbar war. Die Beiden erzählten uns im Gespräch von der Krankheit und das die Erblindung schneller kam, als sie dachten. Da sie vorher auch viel mit den Rädern unternommen haben, wollten sie nicht darauf verzichten und kamen so auf das Tandem E-Bike. Die Frau ging sehr offen mit der Krankheit um und freute sich sogar über unsere vielen Fragen. Sie erzählte mir, wie schlimm es für sie sei, dass sich viele Freunde und Bekannte nicht interessierten und sogar abwenden. Leider erzählte sie auch von Mitmenschen, die über Behinderte lästern, sich zum Beispiel darüber, wenn ihr im Restaurant Missgeschicke passieren oder als sie zb vor einer OP aus dem Krankenzimmer abgeholt wurde, hat sich tatsächlich eine andere Patientin darüber beschwert, das sie abgeholt wurde (weil sie natürlich durch die Erblindung nicht alleine in den OP Bereich gehen konnte)

Ihr Mann erzählte ihr alles haarklein, auf Reisen erlebt er so seinen eigenen Urlaub auch noch einmal anders als früher.

Als sie allerdings erzählte, ihr würde am meisten fehlen, dass sie nicht sehen kann wie sich ihr Mann in den kommenden Jahren verändern wird, haben wir alle vier geschluckt. Das hat mich wirklich sehr berührt, mein Mann sagte dann nach einem kurzen Augenblick, sie solle sich keine Gedanken machen, er würde noch ganz gut aussehen. Sie musste dann sehr lachen und das war so schön. Sie war eine tolle Frau und so positiv, schade das wir nicht daran gedacht haben unsere Adressen auszutauschen, die beiden waren unglaublich sympathisch und die Männer hatten beim Thema Fahrrad eine große Gemeinsamkeit.

Ich habe noch lange danach über diese Begegnung nachgedacht und darüber über wie viele unwichtige Dinge ich mich oft aufrege und wie schnell sich vieles ändern kann und das es wirklich wichtig ist hier und jetzt zu leben und sich weniger Sorgen um Nichtigkeiten machen.

Sockenstrick-KAL von den DreivomBlog

Der August stand ja ganz im Zeichen des Sockenstrick-KAL von den Damen Frau Feinmotorik, Frau Jetztkochtsie und Frau Feierabendfrickeleien. Sie hatten den Knitalong ins Leben gerufen und einen riesigen Erfolg damit. Die Facebook Gruppe hatte innerhalb kürzester Zeit 370 Mitglieder. Unglaublich! Und auch bei Instagram wurden fleißig Bilder hochgeladen.

In der Gruppe wurden die schönsten Sockenmuster gezeigt, Muster, die mir völlig neu waren (siehe das Happy Scrappy Socks Muster ), wundervolle Wolle sprang einem entgegen die man UNBEDINGT haben musste…  (mein Korb ist nun wieder voll…..nein…. übervoll…. )  und es herrschte eine unglaublich nette und freundliche Atmosphäre. So viele Menschen und es gab nicht einmal Zickereien oder sonstige Streitereien die ich sonst häufig in anderen Gruppen erlebe. Einfach nur toll.

Ein ganz großes Dankeschön an die DreivomBlog, ihr habt das hervorragend gemacht. Ich habe mich so wohlgefühlt, beim Sockenstricktreffen habe ich einige Frauen kennenlernen dürfen und auch das war ein hervorragender, gelungener Abend. Vielen Dank für die Idee, die Umsetzung und für die ganze Arbeit, die ihr euch gemacht habt.

 

 

Nun steht noch das große Gewinnspiel bevor und dann….. ja, was dann? Gerüchten zufolge soll es irgendwie weitergehen…. aber was wollen die drei Damen denn auch machen, wenn die Mitglieder nicht aus der Gruppe heraus gehen….. Das sind sie selbst schuld, wenn wir jetzt wie eine große Familie sind und weitermachen wollen. Aber ich bin mir sicher, dass es weiter geht und gespannt womit. Was werden sich die drei Mädels wohl ausdenken?

Da ich nicht die Schnellstrickerin bin, zwischendurch natürlich auch wieder andere Projekte auf den Nadeln hatte, habe ich nur ein Sockenpaar für meinen Göttergatten fertig bekommen, beim zweiten Paar bin ich mit dem ersten Socken fast fertig, der zweite Socke wird im Urlaub vollendet.