Molli´s Wochenrückblick 41. KW 2017

Diesmal gibt es nur einen kurzen Wochenrückblick. Ich habe tatsächlich die meiste Zeit in Autohäusern zugebracht. Allerdings hat es sich auch gelohnt, hier und hier könnt ihr lesen warum. Jedenfalls bin ich letzte Woche so viel Auto gefahren wie in den letzten Jahren nicht…

Ich habe allerdings an meinem schönen dicken Schal mit der Lana Grossa Gomitolo 200 und der Cool Wool Melange Wolle weitergestrickt. Aus irgendwelchen Gründen bekomme ich aber kein schönes Bild von dem Schal gemacht, ich bemühe mich aber weiter und präsentiere euch dann das Ergebnis.

Mein KAL Tuch von Sylvie Rasch liegt mittlerweile als Ufo in meiner Stricktasche….aber ich hoffe bald wieder mehr Zeit für mich zu haben und dann geht es da auch weiter.

Mit meinen Hörbüchern und Büchern bin ich leider auch nicht weitergekommen, da gibt es also nichts Neues zu berichten.

Am Wochenende haben wir das traumhaft schöne Wetter ausgenutzt. Für Mitte Oktober war es sommerlich warm.

Samstag haben wir unsere Probefahrten gemacht, deshalb lag der Aktivitätsfokus auf Sonntag. Mein Göttergatte hat mit seinen Kumpels eine Radtour gemacht, ich habe eine kleine Tour für mich alleine gemacht und es mir dann auf der Terrasse des ASV Köln mit einem leckeren Kaffee und meinem Strickzeug gemütlich gemacht. Irgendwann kam dann mein Göttergatte dazu und wir haben gemeinsam gechillt. Am späten Nachmittag sind wir zum Alten Bahnhof Frechen gefahren und haben das Wochenende mit einem leckeren Essen und einem selbstgebrauten Bier im Biergarten ausklingen lassen.

Nun wünsche ich euch eine schöne sonnige Herbstwoche und viel Spaß bei all euren Aktivitäten.

 

 

 

Auto oder kein Auto…die Frage ist beantwortet

Nachdem in der letzten Woche die Frage aufkam ob wir uns wieder ein Auto kaufen sollen oder nicht, gestaltete sich die Woche als sehr turbulent.

Gefühlt habe ich die Woche über nur in Autohäusern verbracht, Prospekte durchgeschaut und im Internet PKW Konfigurationen erstellt. Letztendlich haben mich zwei Autos besonders angesprochen: der neue Nissan Micra und der neue Ford Fiesta. Vom Aussehen gefallen mir beide Autos sehr gut, die Angebote lagen preislich auch nicht sehr viel auseinander, nun kam es auf die Probefahrten an.

Samstag hatte ich um 9 Uhr einen Termin im Autohaus Dirkes und fuhr dann mit einem apfelgrünen Micra vom Hof. In die Farbe hatte ich mich sofort verliebt, für mich spielt halt das Äußere auch eine große Rolle.

Der Micra ließ sich sehr schön fahren, lediglich beim Anfahren an den Ampeln ruckelte er etwas und den Blick über die rechte Schulter fand ich eingeschränkt, weil die hintere Strebe sehr breit ist. Der Außenspiegel machte dieses Manko aber sofort wieder wett, reine Gewohnheitssache also. Ich bin dann etwas durch Ehrenfeld gefahren und dann auf die Autobahn. Schließlich wollten wir wissen ob der kleine Dreizylinder laut ist und ob er sich als Urlaubsauto eignet. Wir waren überrascht, selbst bei Tempo 160 war er sehr leise und das ganze Fahrgefühl war auch bei dieser Geschwindigkeit überaus angenehm. Vor allen Dingen weil es sich hier schließlich um einen Kleinwagen handelt.

Der Verkäufer arbeitete uns dann ein Angebot aus. Zu Hause hatte ich eine Konfiguration über unser Wunschauto ausgedruckt, unsere Euphorie wurde jedoch schnell gebremst, als sich herausstellte das in der grünen Farbe kein zusätzliches Außendesign Paket bestellt werden konnte. In anderen Farben war es kein Problem, aber in der grünen Farbe nicht. Warum auch immer….das konnte der Verkäufer uns auch nicht beantworten. Wir entschieden uns für die Farbe weiß und da war das Außendesign dann auch kein Problem mehr. Ein weiterer Wunsch von uns war eine Anhängerkupplung für unsere Fahrräder. Diese war in der Konfiguration zwar vorhanden, aber leider findet man dort keinen Hinweis darauf, das der Einbau erst in der Werkstatt des Autohauses stattfindet und dies zusätzliche Kosten verursacht. Ebenso war es mit den vorderen Parksensoren, die ich als Zusatz angegeben hatte, auch diese konnten erst nachträglich eingebaut werden und somit wurden aus 135 Euro mal eben 440 Euro incl. Arbeitslohn. Das hat uns dann doch etwas verwundert. Ich bin der Meinung das ich auf solche Zusatzkosten irgendwo aufmerksam gemacht werden sollte und für mich hatte Nissan dadurch einen fahlen Beigeschmack bekommen.

Um 12 Uhr hatten wir unseren nächsten Termin, diesmal ging es ins Autohaus Ford Kierdorf und wir machten eine Probefahrt mit dem neuen Ford Fiesta. Vom Micra waren mein Göttergatte und ich schon begeistert, aber der Fiesta war tatsächlich noch einmal um ein bis zwei Klassen besser. Er hat einen sehr geräumiger Innenraum, alles hochwertig verarbeitet und optisch ansprechend, und auch von Außen machte er in seiner lagunenblauen Metallicfarbe eine sehr gute Figur. Ich fühlte mich von Anfang an sehr sicher und es war als ob ich den Fiesta schon ewig fahren würde. Kein Ruckeln beim Anfahren an der Ampel, was mein Göttergatte mir dann mit irgendwelchen technischen Dingen am Motor erklärte, die ich nicht wirklich verstanden haben. Egal…..es ruckelte nicht und damit war ich zufrieden.

Wieder ging die Fahrt durch Ehrenfeld und dann auf die Autobahn. Der Fiesta ist noch etwas ruhiger als der Micra, für einen Kleinwagen ist er sehr flott unterwegs und es machte mir einfach nur Spaß ihn zu fahren. Im Innenraum hatten wir ausreichend Platz und der Kofferraum ist groß genug für unser Urlaubsgepäck, zumal auch hier wieder eine Anhängerkupplung für die Fahrräder als Zusatzausstattung bestellt wird.

Da der Verkäufer mir beim ersten Gespräch schon ein sehr gutes Angebot gemacht hatte, wir vom Fiesta begeistert waren und er uns auf der ganzen Linie überzeugt hat, mussten wir nicht mehr lange überlegen. Dieses Auto soll es sein!!

Im Detail: Ein Ford Fiesta, 1,0 l Ecoboost Motor, 6-Gang Start-Stopp-System mit 100 PS, 3-türig, in der Farbe Lagunenblaumetallic mit fünf Türen, diversen Extras und Anhängerkupplung.

So wird er aussehen…(allerdings ohne Panoramadach)

Ford Fiesta 2017

 

Und hier waren auch keine versteckte Kosten zu erwarten, alles war so wie im Konfigurationsprogramm angegeben, alle Extras werden direkt im Werk eingebaut und verursachen keine zusätzlichen Lohn- und Arbeitskosten. Ganz so wie ich es als Kunde erwarte, wenn ich mir ein neues Auto zusammenstelle.

 

Nun muss ich mich noch ein paar Wochen gedulden, wahrscheinlich bis Mitte Januar 2018. 😯

Sobald der Fiesta bei uns angekommen ist, werde ich ihn euch selbstverständlich mit vielen Bildern vorstellen!!

 

 

 

Auto oder kein Auto…die Frage der Woche

Das war in der Tat die Frage der letzten Woche. Vor einigen Jahren haben wir unseren PKW verkauft, in der Stadt braucht man normalerweise keinen und für den Urlaub haben wir uns ständig schicke Autos geliehen, die sogar noch fast neu waren. Das hat sehr gut geklappt und wir haben uns auch damit sehr wohlgefühlt.

Da ich vor einigen Jahren auf öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Fahrrad umgestiegen bin, mein Göttergatte sowieso ständig mit dem Fahrrad fährt und sich nur in absoluten Ausnahmefällen seiner Fahrgemeinschaft anschließt, kam irgendwann die Frage auf, was machen wir mit unserem Auto. Es stand auf seinem Einstellplatz, wurde nach dem Urlaub geputzt und eingepackt und dann stand es dort und wartete auf den nächsten Urlaub. Der TÜV Beamte schaute ziemlich irritiert und meinte, wenn wir mit dem Auto nicht fahren, dann würde der Flugrost an den Bremsen immer mehr zunehmen und es würde auf diese Art und Weise nicht mehr lange halten. Okay….also Auto weg….frei nach dem kölschen Motto: fott domet…..bruche mer net!

Jetzt bleibt aber ja nicht immer alles so wie es ist. Mir geht das Radfahren in Köln mittlerweile sehr auf die Nerven. Morgens früh zur Arbeit ist alles noch okay….kein Wunder…ich fahre in dem Zeitraum von 05.30 Uhr und 06.30 Uhr. Aber am Nachmittag….. das ist wirklich mittlerweile die Hölle. Gefühlt ist ganz Köln eine Baustelle, ständig werde ich auf die Straße umgeleitet, was natürlich die Autofahrer nicht sehr freut. Vor allen Dingen weil ich ja nicht die einzige Radfahrerin bin, die auf die Straße ausweichen muss. Die Radfahrer in Köln nehmen auch rasant zu. Das ist ein sehr gutes Zeichen…wenn denn auch mal die Stadtplaner den vielen Radfahrern etwas mehr Platz einräumen würden. Ich habe aber das Gefühl genau das Gegenteil passiert. Ich fahre seit ungefähr 25 Jahren mit dem Rad durch Köln und habe es noch nie als so nervend und gefährlich empfunden. Selten bin ich im Sommer so häufig auf die öffentlichen Verkehrsmittel ausgewichen als in diesem Jahr.

Womit wir bei den öffentlichen Verkehrsmitteln sind. Ich liebe es mit der Bahn zu fahren, sowohl in Urlaub als auch durch die Stadt. ABER…. auch hier wird es immer voller. Mein Weg führt von Braunsfeld nach Kalk, eigentlich ganz easy…..einsteigen….aussteigen… 5 Minuten Fußweg und rein ins Bürohaus. Jetzt wird aber natürlich auch in Kalk gebaut….. nach zig Jahren ein U-Bahn-Aufzug, endlich können auch Behinderte an dieser Haltestelle ein- und aussteigen. Ist schon schändlich genug das es jahrelang nicht so war. Diese Baustelle ist direkt vor dem Einkaufszentrum, den Köln Arcaden in Kalk. Aber nicht nur das, vor den Köln Arcaden ist auch noch eine große Außengastronomiefläche, und diese ist stark besucht. Es ist mir zwar unverständlich das man in diesem Chaos an Baustelle und Menschenmassen und Enge gemütlich Kaffee trinken kann, aber mit der Meinung stehe ich in Kalk wohl alleine da. Freie Sitzplätze sind dort Mangelware.

Durch dieses Chaos muss ich durch, um in die U-Bahn zu gelangen. Die U-Bahn Haltestelle ist eingeengt, weil dort ja der Aufzug gebaut wird (siehe oben). Und da es viele Menschen gibt, die von Kalk in die Innenstadt fahren, muss ich nicht erwähnen was da los ist. Es hilft nix….rein in die proppenvolle Bahn und ab durch die Stadt…. Direkt hinter der Innenstadt wird es in der Bahn dann etwas gemütlicher…..bis an der Haltestelle Melaten Kinder von drei Schulen die Bahn „stürmen“. Mittlerweile stehen an der Haltestelle Aufpasser, damit kein Kind in die Gleise fällt. Wie man an drei Schulen eine so enge Haltestelle bauen konnte, ist mir ein Rätsel. Und die armen Kinder haben ja nicht mehr nur einen kleinen Ranzen…die armen Pänz müssen richtig Gepäck mit in die Schule schleppen. Meistens sind die Ranzen größer als die Kinder selbst. Das kann einem echt leidtun.

Was also tun? Doch wieder ein Auto kaufen? Und wenn ja welches? Um auszuprobieren, wie es überhaupt mit dem Auto verkehrstechnisch klappt, haben wir nach unserem Wanderwochenende den Mietwagen von Europcar eine Woche länger gemietet und ich bin dann mit dem Auto zur Arbeit gefahren.


Wir hatten einen Ford Fiesta ST 1,6 Eco Boost, nicht zu groß für die Stadt und trotzdem komfortabel. Schon nach dem ersten Tag stand für mich fest: das will ich jetzt immer! Es war so entspannend morgens ins Auto zu steigen, Musik an, in 15 Minuten wieder aussteigen und ab ins Büro. Nachmittags waren es dann 20-25 Minuten, aber genauso entspannend. Der Fairness halber muss ich aber auch sagen das ich Gleitzeit habe. Morgens um 05.45 Uhr ist natürlich noch wenig auf den Straßen los und nachmittags um 14.45 Uhr / 15 Uhr ebenfalls. Von daher habe ich in der vergangenen Woche nicht zu den staugeplagten Autofahrern gehört.

Wie es dann weiterging mit dem Versuch, wieder mobil aufs Auto umzusteigen könnt ihr hier in den nächsten Tagen lesen…. ich habe jetzt eine Probefahrt….. 😀😎

 

 

 

 

Molli´s Wochenrückblick 40. KW 2017

Was für eine tolle Woche, Montag war ich arbeiten, Dienstag Feiertag, Mittwoch hatte ich frei, Donnerstag arbeiten und Freitag Urlaub, weil wir unser Wanderwochenende hatten. Ja, das hat mir gefallen! So könnte es gerne häufiger sein! Nun ja…. das Leben muss schließlich finanziert werden! Aber schön war es schon….

Montag waren wir bei unseren Freunden Claudia und Dirk zum Essen eingeladen. Claudia hat uns köstliche Gerichte aus ihrem neuen Kochbuch „Obst – 120 Rezepte von salzig bis süß“ von Bernadette Wörndl gekocht. Das Buch ist beim Brandstätter Verlag erschienen und es ist alleine von der Optik her schon ein Hingucker! Die Bilder im Inneren lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Claudia hat uns als Vorspeise Tagliatelle mit Steinpilzen und Brombeeren gekocht, als Hauptgericht gab es Huhn aus dem Ofen mit Kriecherln (Kriecherln ist eine Pflaumengattung) und als Nachspeise kleine „Apfelrosen“ mit Zimtsahne.

Es war einfach alles traumhaft lecker, das Obst hat den Gerichten den nötigen Pfiff gegeben und dadurch war das Essen sehr stimmig und abgerundet. Leider habe ich mal wieder vergessen Bilder zu machen. Bei Amazon könnt ihr in das Buch hineinschauen oder schaut es euch im Buchladen an, es lohnt sich wirklich und ihr könnt eure Gäste mit einem außergewöhnlichen Essen überraschen.

Übrigens widmet sich unser Freund Dirk unter anderem der Wildlife Fotografie und hatte im Mai eine tolle Ausstellung in den Räumen von Team Herrmann auf der Aachener Str. in Köln. Es war meine erste Vernissage und ich war von den Fotografien der Tiere in der Wildnis von Tansania sehr beeindruckt. Im Frühjahr wurde Dirk bei den internationalen FINE ART PHOTOGRAPHY AWARDS nominiert. Hier haben Fotografen aus 89 Ländern teilgenommen und er gehörte zu den Nominierten in der Kategorie Amateur//Wildlife/Animals. Hier könnt ihr euch einige seiner Bilder anschauen. 

Am Tag der Deutschen Einheit haben wir bei schönem Herbstwetter einen ausgiebigen Spaziergang gemacht. Es ging über den Melaten-Friedhof, dann durch den Grüngürtel Richtung Dürener Straße. Hier machen wir an der Schmitz Eisdiele eine kleine Rast, natürlich mit einem „natürlichen“ Schmitz Eis. Schmitz Eis ist auf Platz 1 der besten 10 Eisdielen in Köln gewählt worden und es ist richtig richtig lecker!!

Im Laufe der Woche habe ich meinen neuen Schal aus der Filati Nr. 54 angenadelt. Es geht richtig gut voran und er wächst ganz schnell. Auf der Fahrt nach Luxemburg, wo wir mit einigen Bekannten ein Wanderwochenende verbrachten, konnte ich auch die Länge des Schals ausweiten.

In Luxemburg haben wir ein sehr schönes Wanderwochenende genossen. Wir haben in Berdorf im Hotel Kinnen übernachtet und ich muss ehrlich gestehen, ich habe selten so gut gegessen wie dort. Nicht nur das Essen war ein Traum, das ganze Ambiente war fantastisch. Die Tischdekoration war wunderschön gestaltet, das Geschirr und Besteck sehr edel und die Bedienung überaus freundlich und zuvorkommend. Es wurden auf Wunsch Speisen nachgereicht, sogar bei den Fleischgerichten. Wir waren alle überaus zufrieden!

 

 

Mit dem Wetter hatten wir viel Glück, es war kühl, aber trocken. Die 20 km lange Wanderung am Samstag war zwar anspruchsvoll, aber landschaftlich sehr beeindruckend.

Schluchten

Wanderung Rund um das Müllerthal

Müllerthal

Eingang zur Hölle

 

Leider habe ich mir kurz vor Ende der Wanderung den Fuß umgeschlagen und mir eine Bänderdehnung oder -zerrung zugezogen. Das war schade, denn so konnte ich an der Abschlusswanderung am Sonntag nicht teilnehmen. Aber ich wurde sehr gut versorgt!! 🙂

 

Fuß

Kühlung des dicken Fußes….

 

Das war es von mir, ich wünsche euch eine schöne gesunde Restwoche und viel Spaß bei all euren Aktionen.

 

 

 

 

 

 

 

Herbstliche Radtour

Es ist für mich immer wieder faszinierend, was für schöne Radtouren direkt vor unserer Haustüre unternommen werden können. Weder Auto (was wir ja eh nicht haben) noch Zug oder Bahn müssen benutzt werden, um eine tolle Tour zu machen.

Sonntag war es mal wieder so weit. Das Wetter war herbstlich schön, es war zwar kalt, aber sonnig und die Farben des Herbstes luden dazu ein, den Tag draußen zu verbringen.

Wir schnappten uns diesmal unsere E-Bikes und ab ging es Richtung Westen. Eine kurze Straßenstrecke und dann waren wir mitten drin in den Feldern, die uns nach Widdersdorf führten. Wir fuhren am Kölner Golfplatz vorbei, wollten uns aber nicht damit aufhalten den vielen Golfern zuzuschauen. Weiter ging es durch Lövenich am nächsten Golfplatz vorbei, dem Golf City in Königsdorf. Wir verließen die Felder, fuhren ein kleines Stück Straße und dann hinein in den Wald, genauer gesagt in den Königsdorfer Forst.

Ein Ziel hatten wir nicht direkt, wichtig war am Schluss irgendwo einzukehren, wo es Kuchen oder Flammkuchen gibt. Wir fuhren kreuz und quer durch die Ville, hielten uns grob an die Wanderschilder. Auf die Glessener Höhe wollten wir diesmal nicht, wir umfuhren sie und hielten uns Richtung Marienfeld. Auf dem Marienfeld fand 2005 der Weltjugendtag statt und ist auch unter dem Namen Papsthügel bekannt.

Wir genossen die Weite auf diesem Hügel, fuhren einfach kreuz und quer, so wie es uns gerade Spaß machte und verließen das Marienfeld irgendwann wieder und radelten Richtung Quadrath-Ichendorf. Jetzt waren wir an der Erft und fuhren ein ganzes Stück den Erftradweg entlang. Im Naturschutzgebiet Parrig verließen wir die Erft und fuhren Richtung Frechen. Auch hier fuhren wir einfach, wie es uns gefiel, wunderten uns, wie viele Radwege wir überhaupt noch nicht kannten. Uns faszinierten vor allen Dingen die tollen Wege, die überhaupt nicht darauf schließen ließen das wir in Stadtnähe waren.

Irgendwann wussten wir auch wieder wo wir waren, nämlich in Habbelrath. Wir verwarfen den Plan mit dem Kuchen und nahmen stattdessen das Ziel Alter Bahnhof Frechen ins Auge. Hier genossen wir die letzten Sonnenstrahlen an diesem tollen Tag, nahmen ein verfrühtes Abendessen zu uns und genossen ein selbstgebrautes Bier bevor es anschließend nach Hause ging.

Der  Alte Bahnhof Frechen ist ein denkmalgeschütztes Bahnhofsgebäude und hier gibt es nicht nur gutes Essen und selbstgebrautes Bier aus der Hausbrauerei, hier gibt es auch viel für Eisenbahnfreunde zu entdecken.

Ein unglaublicher schöner Tag, mit vielen tollen Eindrücken, einigen Radkilometern, leckerem Essen und Trinken und hätte der FC Köln am Abend gewonnen, wäre es wirklich perfekt gewesen. Nun ja….das wird irgendwann auch wieder klappen.

Herbst Radtour

Herbsttour im nahen Umfeld

 

 

Molli´s Wochenrückblick 39. KW 2017

Leider habe ich mir am letzten Wochenende eine ziemlich doofe Erkältung zugezogen. Montag bin ich dann zum Arzt gegangen, weil ich aus dem Husten nicht mehr heraus kam. Dort habe ich dann 2 Stunden mit vielen anderen hustenden und schniefenden Patienten gesessen, bis ich dann mittags endlich wieder zu Hause war und auf die Couch konnte.

Na ja, wenn man schon krank zu Hause herum liegt, dann kann man wenigstens Hörbücher hören, Stricken und Fernsehen gucken. Hier könnt ihr meine Rezension über das wunderschöne Buch von Melina D‘ Angeli lesen und hier über das Hörbuch von Stieg Larsson „Verblendung“

Die Socken für meinen Göttergatten habe ich nun auch fertig gestrickt, eine Socke hatte er ja schon…nun kann er beide Füße bekleiden. Sie sind so richtig schön kuschelig geworden. Ich habe sie ab der Ferse mit einem doppelten Faden gestrickt, das macht die Socken jetzt noch um einiges dicker und die Füße bleiben richtig schön warm. Dem Göttergatten gefallen sie sehr gut, und ich glaube er liebt mich nun auch ein kleines bisschen mehr. 😍

 

Dann habe ich an meiner „Klare Linie“ von Sylvie Rasch weiter gestrickt, es zieht sich wie Kaugummi!!! Ich glaube, ich habe mittlerweile 280-300 Maschen auf der Nadel, wenn ich vier Reihen gestrickt habe, habe ich das Gefühl es ist eine Stunde vergangen und irgendwie will es einfach nicht wachsen.  Nun ja, ich werde mich in Geduld üben und immer mal wieder ein paar Reihen stricken und dazwischen ein anderes Projekt beginnen.

 

Als es mir am Donnerstag endlich etwas besser ging, das Wetter war ja wunderschön, habe ich mich auf mein Fahrrad gesetzt und bin zu meinem Lieblings-Wollgeschäft gefahren, zur lieben Laura in Lauras Wollladen. Ich hatte vor einigen Wochen dort einen richtig schönen flauschigen Schal gesehen, die Wolle dazu hatte ich mir auch schon gekauft (Cashmere 16 fine und Silkhair print) , aber ich wusste nicht ganz genau wie das Muster gestrickt wurde. Das habe ich mir dann im Laden noch mal genau angeschaut.

Im Wollgeschäft habe ich dann natürlich auch in der neuen Filati Nr. 54 gestöbert. Es gibt dort unglaublich schöne Herbst- und Wintermodelle. Schals, Mützen, Pullover und Ponchos, alles was das Herz begehrt!! Ich habe mich sofort in einen Pullover-Poncho verliebt, der wird mit Lana Grossa Fleece gestrickt. Da ich im letzten Jahr ziemliche Probleme mit der Lala Berlin Hairy hatte (ich fand das flauschige Garn sehr schwer zu stricken), habe ich mir erst einmal nur einen Knäuel gekauft, um auszuprobieren, wie sich die Wolle verstricken lässt.

Nachdem ich dann zu Hause das Bündchen gestrickt hatte, stellte ich fest, die Farbe gefällt mir nicht. 😒 Vielleicht liegt es daran, dass ich im letzten Jahr mit der Lala Berlin Hairy den zweifarbigen Pullover ebenfalls mit einem Grünton gestrickt habe, und mir die Ähnlichkeit zu groß ist. Jedenfalls bin ich am anderen Morgen wieder ins Geschäft, habe die zurückgelegte Wolle, bis auf zwei Knäuel, wieder in den Verkauf legen lassen. Mit den drei Knäueln und mit drei Knäuel Cashmere 16 fine stricke ich nun den flauschigen Schal.

Aus der Filati Heft Nr 54 habe ich mir noch einen Schal mit Mütze ausgesucht, dafür habe ich auch sofort die Wolle mitgenommen. Nun bin ich also für die nächste Zeit gerüstet 🤗

Filati Heft Nr 54


Hier sehr ihr mein zukünftiges Projekt aus der Filati Heft Nr 54. Gestrickt wird mit der Lana Grossa Gomitolo 200 und Cool Wool Melange. Mit der Garzato Fleece und der Cashmere 16 fine stricke ich einen flauschig leichten Schal mit Nadelstärke 10.

 

Am Freitag hatten wir einen wunderschönen warmen Spätsommertag. Ich bin dann mit dem Fahrrad zum Gut Clarenhof zum Einkaufen gefahren und habe mir dort ein leckeres Stück Käsekuchen gegessen. Das tat nach der Woche zu Hause so richtig gut. Anschließend habe ich mich am Konrad Adenauer Weiher in die Sonne gesetzt, und ein bisschen an meinem Schal gestrickt.

 

 

Nun wünsche ich euch eine wunderschöne Woche, viel Spaß bei all euren Aktivitäten und bleibt gesund.

Hörbuch Verblendung von Stieg Larsson

Nachdem ich auf 1Live zwei Folgen des Hörspiels „Verblendung“  von Stieg Larsson gehört habe, entschloss ich mich dazu, mir das Hörbuch bei Audible zu kaufen. Mir wurde die Geschichte in Form des Hörspiels zu schnell erzählt, das Hörbuch ist um einiges ausführlicher. Die Hörspiele habe ich mir trotzdem heruntergeladen und werde sie nach dem Hörbuch hören. Es gibt sie übrigens noch kostenlos bei 1Live, der dritte Teil Vergebung folgt im November.

Ich habe die Millennium Trilogie zwar in den Buchgeschäften gesehen, aber weder die Bücher gelesen, noch die Filme gesehen. Nun muss ich zugeben, ich habe etwas verpasst. Von Anfang an fesselte mich die Geschichte rund um die Familie Vanger, hauptsächlich natürlich die Frage was mit Harriet Vanger passiert ist und welche Rolle Lisbeth Salander spielt.

Mikael Blomkvist wird von dem 82-jährigen Industriellen Henrik Vanger beauftragt, alle Untersuchungsberichte des Verschwindens seiner Großnichte Harriet Vanger von vor 43 Jahren zu überprüfen. Jedes Jahr bekommt Henrik an seinem Geburtstag anonym eine gepresste Blüte zugeschickt. Von Harriet bekam er seit ihrem 6. Geburtstag bis zu ihrem Verschwinden immer eine solche Blüte geschenkt. Wer treibt dieses makabre Spiel mit ihm? Wer will ihn in den Wahnsinn treiben? Er hoffe Mikael findet etwas, was alle anderen damals übersehen haben. Mikael taucht immer tiefer in die Geschichte der Familie Vanger ein und findet in Zusammenhang mit dem Verschwinden von Harriet Vanger tatsächlich Dinge heraus, die damals niemandem aufgefallen sind.

Mikael soll ein Jahr lang auf dem Anwesen der Familie Vanger leben, getarnt als Biograf. Er wurde gerade wegen Verleumdung an den Großindustriellen Wennerström zu einer Geldstrafe und drei Monaten Gefängnis verurteilt. Durch das Gerichtsverfahren leidet auch das Millennium Magazin, welches Mikael, Erika Berger und Christer Malm gehört. Aus diesem Grunde beschließt er, sich erst einmal zurückzuziehen und nimmt das Angebot von Henrik Vanger an. Nicht zuletzt deshalb, weil dieser ihm verspricht Beweise gegen Wennerström zu beschaffen, die beweisen, dass er zu Unrecht verurteilt wurde.

An seine Seite begibt sich Lisbeth Salander. Lisbeth wurde in ihrer Kindheit als verrückt erklärt, sie zieht sich aufgrund traumatischer Erlebnisse in sich zurück und es fällt ihr schwer, Vertrauen und Zuneigung aufzubauen. Sie arbeitet für eine Sicherheitsfirma und auch wenn ihr Chef sie etwas skurril findet, er hat durchaus Sympathie für sie und akzeptiert sie so, wie sie ist. Außerdem ist sie eine herausragende Ermittlerin, die jedes Geheimnis zu lüften weiß. Von Henrik Vangers Anwalt Dirk Frode wird sie beauftragt, Mikael zu durchleuchten, bevor er den Auftrag von Henrik Vanger bekommt, das Verschwinden von Harriet zu recherchieren. Dabei stößt Lisbeth auf einige Ungereimtheiten im Prozess mit Wennerström und ist sich sicher das Mikael unschuldig ist.

Mein Fazit: Anfangs haben mich die vielen verschiedenen Namen verwirrt, ich musste mir einige Stelle ein zweites Mal anhören. Nach und nach konnte ich die Namen zuordnen und wusste wer wer in der Familie Vanger ist. Das Hörbuch ist sehr spannend und der Hörer wird immer mehr in den Bann der Familiengeschichte herein gezogen. Genauso wie in die Geschichte des Millennium Magazins und in die Vergangenheit von Lisbeth Salander. Der Sprecher Dietmar Wunder hat eine sehr angenehme Stimme und es ist macht Spaß ihm zuzuhören. Übrigens ist er die deutsche Stimme von Daniel Craig aus der Verfilmung von „Verblendung“.

Am liebsten hätte ich das Hörbuch in einem durch gehört. Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil der Trilogie „Verdammnis“

 

Ein Hauch von Liebe von Melina D´Angeli

Von Melina D´Angeli habe ich im letzten Jahr schon die drei Bücher „Küssen kann man nicht alleine“ gelesen und sie haben mir gut gefallen. Keine anspruchsvollen Bücher, aber als Urlaubslektüre oder einfach mal so zum Abschalten waren sie durchaus geeignet.

Nun bekam ich „Ein Hauch von Liebe“ als EBook kostenlos von Amazon, machte es mir mit meiner Erkältung auf der Couch gemütlich und tauchte in die Welt von Caro und Matthew ein.

Caro arbeitet als Redakteurin bei einem Yellow Press Magazin und hat das Gefühl, ihr Leben gleitet ihr aus den Händen und wird fremdbestimmt. Vor sechs Monaten verstarb ihr Vater, die Mutter engt sie mit ihrer Fürsorge ein und erwartet das Caro ständig für sie da ist, und über ihren schwerbehinderten Bruder macht sie sich auch viele Gedanken und Sorgen.

Da kommt ihr das Angebot ihres Chefs sehr gelegen, sie soll in Los Angeles den erfolgreichen Schriftsteller Matthew Pullman interviewen. Dieser hat jedoch seit Wochen eine Schreibblockade, ist ein Eigenbrötler und gilt als extrem schwieriger Zeitgenosse.

Ein erstes Treffen geht gründlich in die Hose, Caros´s Chef Eric möchte, das sie wieder nach Deutschland zurückkommt. Jedoch will Caro nicht einfach so aufgeben und startet einen neuen Versuch, diesmal erfolgreicher. Caro gelingt es, das Matthew sich ihr öffnet. Er leidet immer noch sehr unter dem Tod seines Vaters von vor sechs Jahren, genau wie Caro noch unter dem Tod ihres Vaters leidet. Zwischen beiden entsteht eine vorsichtige Vertrautheit und Freundschaft die einen „Hauch von Liebe“ beinhaltet.

Fazit: An dem Buch hat mir sehr gut gefallen, das es eben mal keine „normale“ Liebesgeschichte ist, das Ende bleibt nämlich offen und wer Liebesszenen mit Matthew erwartet, wird enttäuscht. Es geht hier eher darum, wie schnell wir uns selbst vergessen, wenn wir zu sehr andere Menschen in den Fokus und uns selbst hintenan stellen. Wie plötzlich klar werden kann, dass die „Freundin“ in Krisenzeiten doch keine wirkliche Freundin ist, sondern (wie im Fall von Caro) nur eine Arbeitskollegin. Das Oberflächlichkeit oft unser Leben bestimmt. Auch die Gedanken von Caro über unser Krankheitssystem, über die überforderten Pflegekräfte, die vollkommen unterbezahlt sind, fand ich gelungen. Ich finde, das Buch ist sehr feinfühlig geschrieben, ich habe oft geschmunzelt, hatte aber auch hin und wieder Tränen in den Augen. Es ist sicherlich keine anspruchsvolle Lektüre, die habe ich aber auch nicht erwartet. Allerdings habe ich anfangs auch nicht mit so einem Verlauf der Geschichte gerechnet. Ich bin gespannt ob es eine Fortsetzung von Caro und Matthew geben wird.

Molli´s Wochenrückblick 38. KW 2017

Der erste Arbeitstag nach dem Urlaub….reden wir nicht drüber….. Obwohl ich als Frühaufsteherin im Urlaub immer kurz nach 6 Uhr morgens wach war, fand ich den Wecker um 05.30 Uhr am Montagmorgen sehr ätzend. Aber was soll´s…der nächste Urlaub will verdient werden. Geht es euch auch so, vor dem Urlaub habe ich mich darauf gefreut so viel Zeit zu haben, aber irgendwie habe ich doch nicht das geschafft was ich schaffen wollte. Jetzt ist wieder Alltag und es muss alles in den wenigen Freizeitstunden erledigt werden…

Mittwoch hatte ich dann zum Glück meinen Teilzeittag und somit war die erste Wochen nicht sofort eine 5-Tage-Woche. Gottseidank!! Und wenn ich Glück habe, dann arbeite ich ab dem nächsten Jahr nur noch 4 Tage in der Woche. Da freue ich mich richtig drauf, einen ganzen Tag mehr Freizeit….was für ein Luxus!!!

Ich hatte auf der 1Live Seite die Hörspiel Trilogie von Lars Stiegsson gefunden, die konnte für eine gewisse Zeit kostenlos heruntergeladen werden. Eine Folge habe ich komplett gehört, aber dann habe ich mich dazu entschlossen, mir bei Audible das Hörbuch zu kaufen. Beim Hörspiel ging mir das alles zu schnell und ich kam überhaupt nicht mehr mit. Da finde ich das Hörbuch schon wesentlich besser.

Eine Socke für meinen Göttergatten habe ich am Donnerstag abgenadelt, hier könnt ihr davon lesen.

Am Donnerstag habe ich mich mit meiner Freundin Barbara im Wonder Waffel am Hohenstaufenring in Köln getroffen. Was war das wieder lecker!! Wobei ich leider auch  sagen muss, die gepolsterten Stühle sind sehr versaut und unansehnlich und auch den Tisch mussten wir wechseln, weil er total verklebt war. Der nächste Besuch wird in einer anderen Wonder Waffel Filiale stattfinden, die Waffeln waren zwar wieder sehr lecker, aber für mich muss das Gesamtbild passen.

Waffel mit Ananas, Erdbeeren und Mango und einer Kugel Vanilleeis

Letzte Woche hatte ich euch berichtet, das ich nun endlich meinen neuen Nagellack With the Band“ von Essie ausprobiert habe. Hier nun das Ergebnis nach sage und schreibe FÜNF Tagen:

Essie

Essie Nagellack „With the Band“

 

Ich finde das grandios, zumal ich meine ganz normale Hausarbeit gemacht habe. Freitag habe ich ihn dann entfernt, damit ich eine neue Farbe auftragen konnte und es nicht langweilig wird.

Am Samstag haben wir das tolle Wetter genutzt, und eine kleine Radtour gemacht. Es ging Richtung Glessener Höhe, ein Besuch auf dem Hallerhof in Bergheim-Oberaußem war auf dem Rückweg Pflicht…nicht nur wegen dem leckeren Flammkuchen, auch gibt es dort tolle Kürbisse. Man schmeißt einen Euro in die Box und sucht sich einfach einen schönen Kürbis aus….fertig!! 👍

Übrigens könnt ihr hier in der Vorweihnachtszeit hervorragend Gans essen. Leider muss man sehr früh reservieren, ein Geheimtipp ist es leider nicht mehr.

Hallerhof Kürbisse

Flammkuchen mit Zwiebel und Speck

Leider hat mich am Wochenende dann eine Erkältung erwischt, den Vorgarten konnte ich Sonntag vormittag noch wunderschön herbstlich gestalten (Bilder folgen), aber dann war der Husten doch so heftig das ich jetzt eine kleine Auszeit nehmen muss.

Euch allen eine schöne Woche und bleibt gesund.

Ich bin ein Ufo…holt mich hier raus…

Wenn ich ehrlich sein soll, habe ich nicht direkt an einem Ufo gearbeitet, sondern eine Socke für meinen Göttergatten am Donnerstag fertig gestrickt.

Aber da ich diese Socken mit meinen letzten Sockenwollresten stricke, finde ich, das es auch in die Ufo-Ecke gehört.

Alle Reste sind somit weg und ich kann für mich selbst mit der wunderschönen Atelier-Zitron-Trekking 6-fach Tweed Wolle in der Farbe grün,

Atelier Zitron
die schon einige Wochen in meinem Wollkorb liegt, Socken stricken. Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob ich sie mit Muster stricken soll. Bei meinen letzten Socken, die meine ersten Mustersocken waren, war ich sehr enttäuscht, dass das Muster am Fuß kaum zu erkennen ist. Wahrscheinlich ist das auch der Grund warum diese Socken als Ufo in meinen Korb gelandet sind…

Auf den Bildern sieht man das Muster zwar, aber halt nur aus der Nähe. Mal gucken, wann ich sie fertigstelle.

 

 

Aber zurück zu den Happy Scrappy Socken für meinen Göttergatten. Ich habe die erste Socke heute Morgen in der Straßenbahn auf dem Weg ins Büro abgekettet, und die zweite Socke sofort angeschlagen. Leider musste ich dann aussteigen.

Ich stricke immer Toe Up Socken, ganz einfach, weil ich es im Workshop von Thorsten Duit in Lauras Wollladen so gelernt habe und Socken nicht anders stricken kann. Für mich ist diese Methode sehr einfach und ich finde sie werden besonders gleichmäßig im Maschenbild, seit ich sie mit dem Addi Sockenwunder stricke.

Diesmal habe ich nur bis zur Ferse nach der HappyScrappy Methode gearbeitet, den Rest bis zum Abketten habe ich mit zwei Fäden gestrickt. So ist die Ferse wunderbar fest geworden, am Bein sind die Socken richtig schön dick und warm, und am Fuß perfekt um nicht im Schuh zu drücken.

Der Göttergatte ist begeistert. Wenn er jetzt noch eine zweite Socke bekommen würde, wäre die Freude wohl noch größer….. 🙂

 

Sockenreste

HappyScrappySocken mit Regia-Wollresten

 

Jetzt geht es weiter mit der Ufo-Vernichtung 🙂

Hier könnt ihr nachlesen was die Ufos von Frau Queens-Handmade und Frau Brezelbutter machen. Auf deren Seiten sind auch noch einige andere Ufo-Frauen verlinkt.