Zweite Erfahrung mit Essie Nagellack

Von Essie war ich ja mächtig enttäuscht, hier könnt ihr lesen warum. Nachdem die Dame von Essie sich am Telefon jedoch unglaublich freundlich meines Problems angenommen hat und ich mich in der Tat sehr ernst genommen gefühlt hatte, wollte ich der Marke einfach noch eine Chance geben. Gekauft habe ich den Essie Winning Streak aus der Wild Nudes Limited Edition. Im Einkaufskorb landete noch der Essie All in One Unter- und Überlack und dann konnte mit der Lackiererei begonnen werden. Das Auftragen ging sehr gut, ohne Streifen, ohne Tropfen. Der Pinsel ist perfekt um den Lack ordentlich aufzutragen und die Farbe finde ich ausgesprochen schön. Und der All in One hat zum Schluss noch einen wunderschönen Glanz auf die Nägel gebracht.  Nun bin ich auf die Haltbarkeit gespa

 

Nachtrag: Nach vier Tagen sehen meine Nägel immer noch toll aus (Bilder sind leider nicht perfekt geworden) , ich habe ganz normale Hausarbeit ohne Handschuhe gemacht. Der Mittelfingernagel ist etwas abgesplittert, das finde ich nach vier Tagen überhaupt nicht tragisch. Zumal es eh Zeit für eine andere Farbe wurde… :-

 

Fazit: nach anfänglichen Schwierigkeiten bin ich nun restlos von Essie begeistert und es werden noch einige andere Farben in mein Badezimmer einziehen.

 

Wieder ein Ufo in der Fertigstellung…. „Ich bin ein Ufo, holt mich hier raus“

 

Es gibt ja diese Aktion von Queens-Handmade und Frau Brezelbutter sich den ganzen Ufos, die in unseren Strickkörben liegen, anzunehmen. Bei mir hat es tatsächlich die Auswirkung das meine Ufos stetig weniger werden. Ich hatte ja hier schon geschrieben, was mir bisher alles von der Nadel gehüpft ist. Am Dienstag habe ich mich dann meinem Thuya-Schal nach Anleitung von Sabine Tautz gewidmet. Er liegt schon seit dem Frühjahr im Korb und war mein erster Schal, den ich in zweifarbigem Patent gestrickt habe. Als ich Wolle nachbestellen musste, fristete er dann ein Dasein im Strickkorb. Aber dann nahm ich ihn dort heraus….schaute ihn mir an und wusste, das hat er nicht verdient.

Nun musste ich mich aber zuerst einmal wieder mit der Strickschrift vertraut machen, mit all den Begriffen die zum zweifarbigen Patent dazu gehören. Oh weh…. zum Glück war es ein bisschen wie Radfahren… der Aha-Effekt kam ziemlich schnell wieder und es ging sogar zügig voran. Er ist noch nicht ganz fertig, aber ich bin sicher, dass ich ihn noch vor unserem Urlaub von den Nadeln lasse, bade und dehne und er dann meinen Hals an der Nordsee wärmen darf. Erwähnen möchte ich noch, dass die Anleitung von Sabine Tautz sehr gut ist. Selbst für mich als Brioche Anfängerin war es kein Problem den Schal zu stricken, es ist alles sehr verständlich und gut erklärt und es bleiben keine Fragen offen. Ich habe mir auch noch die Anleitung für das Gramina Tuch und den Touche de bleu Schal gekauft.

Der Thuya Schal wurde mit Lana Grossa Cool Wool  Print Türkis Petrol Himmelblau Hellgrün und Uni grau gestrickt.

Thuya Schal

Thuya Schal nachAnleitung von Sabine Tautz

Tote Tunte von Jutta Profijt

Bei Lovelybooks habe ich das E-Book von Jutta Profijt gewonnen und hier möchte ich euch darüber berichten wie es mir gefallen hat.

Die Geschichte spielt in Köln, das hat mich als Kölnerin natürlich sehr interessiert. Über Köln gab es dann aber weniger zu lesen, mehr über Morde, versuchte Morde und Tunten. Okay…so lautet ja auch der Titel des Buches. Maxime wacht nach einem versuchten Mordanschlag auf und steckt im Körper einer Tunte. Er ist sich ziemlich sicher das er nicht schwul ist und schon gar keine Tunte, aber er hat bei dem Anschlag sein Gedächtnis verloren. Lilo, mit dem er zusammen lebt, kann es nicht fassen. Das ist nicht die Maxime die er liebt. Maxime verhält sich kalt, abschätzend und überhaupt nicht verliebt ihr (ihm) gegenüber. Maxime hat ein Travestie Variete in dem er in einer Show als Hauptdarsteller auftritt. Alles das erfährt er von Lilo und dem Kommissar, der das Verbrechen an Maxime und an dem Türsteher Richy, der leider den Mordanschlag nicht überlebt hat, aufklären möchte. Kurzerhand macht sich Maxime selbst auf die Suche nach seinem Mörder. Je tiefer er gräbt, desto mehr erfährt er über Korruption und Klüngel. Ich musste an diesem Stellen häufig grinsen, ein Schelm wer Böses dabei denkt. In Köln ist doch niemand korrupt….und Klüngel gibt es bestimmt in jeder Stadt, aber noch nicht in Köln…. 🙂  Jedenfalls kommt Maxime den Übeltätern auf die Schliche und hat es letztendlich Lilo zu verdanken, das nicht doch noch ein Mord an ihm verübt wird. Mehr möchte ich jetzt nicht verraten um nicht die ganze Spannung zu nehmen.

Mir hat das Buch bis zum Schluss ganz gut gefallen, der Schreibstil war flüssig, die Geschichte ganz nett. Ich habe oft geschmunzelt wenn Lilo als Dramaqueen agierte, Maxime ziemlich schnodderig mit ihr umging und überhaupt nichts mit dem ganzen Tuntendasein zu tun haben wollte. Es waren einige witzige Sprüche in dem Buch bei denen ich wirklich herzhaft gelacht habe. Ich selbst hätte mir etwas mehr Spannung gewünscht, etwas mehr Ernsthaftigkeit und nicht so viele schnodderige Sprüche von Maxime. Das Ende hat mir jedoch überhaupt nicht gefallen. Klar, es war vollkommen überraschend, das hat es für mich aber nicht besser gemacht. Ich war froh das ich das Buch geschenkt bekommen habe, ansonsten hätte ich mich sehr geärgert. Habe ich irgendwo überlesen das es so kommen könnte? Hätte ich vielleicht die Autorin googeln sollen, dann wäre es mir vielleicht klar geworden. Habe ich aber nicht gemacht. War im Nachhinein auch gut so, ansonsten hätte ich das Buch gar nicht erst gelesen und mir wären viele Lacher entgangen. So bin ich vollkommen unvoreingenommen an das Buch heran gegangen und das war auch gut so.

Molli´s Wochenrückblick 33. KW 2017

Ich stricke fleißig an meinen Socken für den Sockenstrick-KAL, die Socken für meinen Göttergatten sind von der Nadel gehüpft, meine eigenen Socken wachsen langsam aber sicher.

Sockenwolle Debbie Bliss

Debbie Bliss Rialto Luxury Sock

 

Socken für den Gatten

Happysockenaus Wollresten für meinen Göttergatten

Mit der wunderschönen Wolle Yak Mix fine von Wool of fame habe ich das Tuch „Pistazie und Zimtapfel“ von Christa Brenner angenadelt. Die Wolle lässt sich traumhaft verstricken, jedoch hatte ich einige Probleme mit der Anleitung. Dies lag jedoch daran, das ich einfach zu viel nachgedacht habe. Als ich bei meinem Mittwoch-Stricktreff war und wir gemeinsam überlegt haben, erklärte sich alles wie von selbst. Manchmal muss man einfach nur machen… der Rest beantwortet sich dann von alleine.

Letzte Woche habe ich das Buch von Karin Lindberg „Der Maskenball: Prescott Sisters 1“ gelesen. Es handelt sich um eine schöne Liebesgeschichte, zwar sehr vorhersehbar, aber momentan war das genau die richtige Lektüre für mich. Ich konnte in eine andere Welt eintauchen in der Reichtum und schöne Menschen die Hauptrolle spielen und alles wunderbar unrealistisch ist. Nichts Anspruchsvolles, genau das richtige Buch, wenn es einem selbst nicht gut geht und man einfach „untertauchen“ möchte. Ich werde auch noch die anderen Bücher aus dieser Serie lesen, denn neugierig wie es mit den Töchtern Prescott, deren Grandma und die ganzen Irrungen und Wirrungen der Liebe weitergeht, bin ich schon. Ist halt wie mit einer Fernsehserie die man eigentlich doof findet, aber trotzdem will man wissen, wie es weiter geht… 🙂

Von Essie war ich ja mächtig enttäuscht, hier könnt ihr lesen warum hier könnt ihr lesen warum ich jetzt absolut zufrieden und begeistert bin.

 

Am Wochenende war Wollfestival, eigentlich wollte ich hingehen, jedoch bin ich momentan etwas angeschlagen und ertrage keine Menschenmassen. Sehr schade, aber es hat hoffentlich nicht zum letzten Mal in Köln stattgefunden. Somit werde ich im nächsten Jahr dabei sein.

Kennt ihr Lovelybooks? Dort werden ganz viele Bücher vorgestellt, man kann sich für Leserunden bewerben und Bücher rezensieren. Durch Zufall gelang ich auf diese Seite und habe mich sofort registriert. Das Glück war dann auch auf meiner Seite und ich habe das E-Book  Tote Tunte von Jutta Profijt gewonnen. Heute werde ich anfangen zu lesen und euch dann darüber berichten. Übrigen habe ich auf meiner Startseite eine Verlinkung zu Lovelybooks hinzugefügt, dort könnt ihr auch meine übrigen Rezensionen lesen.

Freitag gab es mal wieder einen Salat vom Salatkind. Ich hatte mit den Salat der Woche ausgesucht: gemischter Salat mit Ei,  Thunfisch und Shrimps und einer Honig-Senf-Soße. Die Salate sind ja immer mega lecker und frisch, aber dieser Salat war schlicht der Hammer. Und wenn ich sehe das in unserem Foyer beim Pförtner über 10 Tüten mit Salaten stehen freue ich mich immer wieder aufs Neue, das es das Salatkind gibt und sie sogar bis Kalk liefern.

Das war es nun von mir, ich wünsche euch eine wundervolle Woche, viel Spaß bei all euren Aktivitäten und bleibt gesund. Bis nächste Woche.

 

Molli´s Wochenrückblick 32. KW 2017

Letzte Woche hatte ich mir das HiyaHiya Nadelset bestellt. Leider hat es mir überhaupt nicht gefallen. Eine normale Rundstricknadel von HiyaHiya habe ich ja schon, bin auch super zufrieden damit, vor allen Dingen die spitze Spitze ist bei Lacegarn fantastisch. Deshalb wollte ich mir auch was Gutes tun und habe mir nach langer Überlegung das Set bestellt. Meine Enttäuschung war dann sehr groß. Das kleine Täschchen hat mir überhaupt nicht gefallen, und bei den Nadeln stellte ich im Nachhinein fest (okay, das ist eindeutig meine Schuld, die Nadelstärken waren ja vorher beschrieben) das ich die meisten Nadelspitzen nicht brauche und wenn man nur drei oder vier Nadelspitzen braucht ist das Set einfach zu teuer.

Dann habe ich tatsächlich schon wieder ein Ufo fertig bekommen und ein neues Tuch angenadelt. Hier könnt ihr mehr erfahren.

Natürlich habe ich auch diese Woche weiter an meinen Socken gestrickt, schließlich läuft der Sockenstrick-KAL von Frau jetztkochtsieauchnoch, Frau Feierabendfrickeleien und Frau Feinmotorik noch den ganzen August. Ich stricke gleichzeitig Socken für meinen Göttergatten aus Sockenwollresten und für mich Socken nach der Anleitung Socktober 2 von Tanja Steinbach

Nach einer Anleitung von Christa Brenner habe ich das Tuch Pistazien und Zimtapfel angenadelt, jedoch stricke ich mit der traumhaften Wolle Yak Mix fine von Wool of fame in den Farben Aquamarin und Graphit. Es strickt sich fast von alleine mit dieser tollen Wolle.

Dienstag habe ich bei Facebook von dem „Megamarsch“ gelesen. Was es damit auf sich hat und ob ich daran teilnehme, könnt ihr hier lesen.

Wie ihr gelesen habt, bin ich am Mittwoch den schönen KölnPfad gegangen, Sonntag habe ich diesen Weg dann mit meinem Göttergatten mit dem Fahrrad „bezwungen“. Es war schon ziemlich matschig durch den vielen Regen der vergangenen Tage. Aber hat auch mit dem Rad sehr viel Spaß gemacht. Eigentlich wollten wir den Weinmarkt am Rheinauhafen besuchen, da ich momentan jedoch nicht so gut mit Menschenmassen umgehen kann, haben wir darauf verzichtet.

Sonntagabend war ich mit meinem Göttergatten nochmal im Arizona Restaurant essen. Eigentlich wollten wir nicht mehr dorthin gehen, wir hatten die letzten Male sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Hier könnt ihr meinen Bericht darüber noch einmal nachlesen. Und was soll ich euch sagen: neue Kellner, schnelle und freundliche Bedienung und alles so, wie wir es eigentlich all die Jahre gewöhnt waren. Nichts mehr davon zu spüren was wir die letzten Male erlebt haben. Darüber haben wir uns mächtig gefreut und das tolle Essen und die Atmosphäre genossen. Und um 18 Uhr war kein Platz mehr zu bekommen, das spricht auf jeden Fall für das Lokal und das sich dort etwas gravierendes verbessert hat.

Samstag stand ganz ich Zeichen des Kochens. Das Wetter hat nicht gerade dazu eingeladen irgend etwas draußen zu unternehmen. So haben wir jede Menge Suppe gekocht und eingefroren und für abends eine leckere Gemüsepfanne mit Hähnchenfleischt gekocht. Der FC hat in der ersten Pokalrunde gewonnen….somit war der Tag trotz Dauerregen gerettet.

Linsensuppe

Linsensuppe für die Kühltruhe


Gemüsepfanne

Gemüsepfanne mit Hähnchenteilen

 

Nun wünsche ich euch eine schöne Woche und viel Spaß bei all euren Aktivitäten.

 

geteilt von Gratitude Daily -Ein Plädoyer fürs Nichtstun – Weniger Machen, Mehr Erreichen — Gratitude Daily

Wer von euch kennt das nicht? Mal wirklich nichts tun?? Undenkbar… wer rastet, der rostet….

Dieser Text von Marilena hat mich sehr angesprochen und ich wollte ihn euch nicht vorenthalten… Viel Spaß beim Lesen

 

Wann hast Du das letzte mal nichts getan. Ich meine wirklich NICHTS. Also auch nicht lesen, Instagram checken oder einen Podcast hören. Einfach nur mit Dir selbst sein, Deinem Atem und den Gedanken, die kommen und gehen. Vermutlich ist das ziemlich lange her, oder? Denn wir neigen im Alltag dazu, sobald wir eine freie…

über Ein Plädoyer fürs Nichtstun – Weniger Machen, Mehr Erreichen — Gratitude Daily

 

 

 

Wieder ein Ufo fertig…. „Ich bin ein Ufo, holt mich hier raus“

Nachdem ich am Wochenende meinen zweifarbigen Pullover fertig gestrickt habe hüpfte am Montag mein nächstes Ufo von den Nadeln:

Herbsttuch

See you Tuch von Spinning Martha, Wolle Lala Berlin Cosy

Das SeeYou! Tuch wurde nach einer Anleitung von SpinningMartha gestrickt, allerdings habe ich es etwas verändert: Ich habe nicht nur kraus rechts gestrickt, sondern ganz willkürlich Muster genommen, die mir gerade in den Sinn kamen. Das asymmetrische Tuch habe ich mit Lala Berlin Cosy gestrickt, es ist wunderbar kuschelig und warm. Der Herbst kann also kommen. ☺️

Es ist wirklich ein tolles Gefühl wenn die Ufos im Strickkorb langsam aber sicher immer weniger werden.  Nur befürchte ich, das es nicht lange so bleibt und die neuen Ufos wollen Aufmerksamkeit! Ich hoffe, dass es bei den Ideengeberinnen Queens-Handmade und Frau Brezelbutter auch so gut vorangeht.

Megamarsch… in 24 Stunden 100 km wandern

Was bedeutet Megamarsch?

In 24 Stunden werden 100 km gewandert.  Megamarsch gibt es in verschiedenen Städten, auch in Köln. Hier wird von Brühl aus bis Nettersheim am Römerkanalweg gewandert.

Das hat mich natürlich sehr angefixt und ich habe viele Berichte darüber gelesen, es gibt auch eine eigene Gruppe für den Megamarsch in Köln, der ich beigetreten bin. DAS wäre doch mal was….würde ich das schaffen….will ich nicht schon immer mal aus der Komfortzone raus und wäre das nicht DIE Gelegenheit. Ich war hin und weg und begeistert von den ganzen Berichten. Auszeichnungen bekommt man für die 40, 60, 80 und natürlich die 100 km . Für die Finisher gibt es noch den Hall of Fame.

Aufgrund der Temperaturen im Sommer wandere ich nicht allzu häufig. Im Herbst/Winter gehe ich oft zu Fuß von Kalk nach Braunsfeld, wähle die verschiedensten Wege, damit es nicht langweilig wird und halte mich so fit. Das macht mir auch richtig viel Spaß. Da der Megamarsch von 17 Uhr bis 17 Uhr stattfindet, käme mir das mit den Temperaturen sehr entgegen, aber bin ich fit genug?

Mittwoch hatte ich dann meinen freien Tag und wollte wissen, wie es mit meiner Kondition aussieht. Ich habe mir den KölnPfad Weg 1 ausgesucht, der geht von Rodenkirchen bis Klettenberg über 22 km. Der KölnPfad geht rund um Köln, hat insgesamt 171 km und wurde 2008 vom Kölner Eifelverein entwickelt und markiert. Er hat insgesamt 11 Etappen und die Wege werden auf ehrenamtlicher Basis gepflegt. Der Kölner Eifelverein hat übrigens noch viele andere schöne Wanderungen zu bieten und die Wanderführer sind für mich immer so etwas wie wandelnde Lexika, ich kann ihnen stundenlang zuhören und staunen was ich alles nicht über meine Stadt weiß.

Ich bin also insgesamt von Braunsfeld bis nach Weiss gegangen, ab Klettenberg folgte ich dem KölnPfad . Es war ein toller Weg, sehr gut ausgezeichnet, ich habe mich nur zweimal verlaufen, (das lag aber an meiner Unachtsamkeit weil ich nicht auf die Wanderschilder geachtet habe) ansonsten wirklich klasse gemacht. Und fast nur Waldwege, kaum Straßen….ich war restlos begeistert und werde häufiger Etappen vom KölnPfad gehen. In Köln Weiss hatte ich dann 20 km auf meiner Garmin Forerunner 35 und war mächtig stolz. Mit dem Krokodil habe ich mich dann über den Rhein nach Zündorf bringen lassen. Dort habe ich kurz überlegt bis nach Deutz zurückzugehen. Das habe ich aber aufgrund dessen, das mir etwas die Zehennägel der beiden kleinen Zehen (tatsächlich die Nägel, warum auch immer)  und der Fersenballen geschmerzt haben nicht gemacht. Ich wollte ja nix übertreiben… Stattdessen bin ich in die Bahn eingestiegen und habe mich fahren lassen…. 🙂

Das Fazit des Tages:  ich bin recht fit, meine Beine waren etwas schwer und die Fußknochen taten mir weh. Das war aber am nächsten Morgen alles wieder vergessen, ein kleiner Muskelkater an Schulter und Rücken vom Rucksack war auch nicht tragisch. An die 100 km ist nicht zu denken, die 40 km würde ich vielleicht mit etwas Übung schaffen. Allerdings ist die Zeit dafür schon sehr knapp. Ich werde es kurzfristig entscheiden, Karten werden immer mal wieder zurückgegeben, das dürfte also kein Problem sein. Für nächstes Jahr schreibe ich mir den Termin jedoch rot in meinen Kalender und bereite mich (soweit es die Temperaturen zulassen) schon ab dem Frühjahr vor.

Garmin Connect

Wanderung Braunsfeld bis Weiss

Zweifarbiger Strickpullover aus Lala Berlin Hairy

Im letzten Jahr habe ich diesen Pullover in einer Strickzeitschrift gesehen und musste ihn haben, so kuschelig und so eine schöne Wolle! Also auf zu Lauras Wollladen und die passende Farbe aussuchen. Natürlich mussten es Grüntöne sein. Ich habe mich dann für die Farbe Khaki und Graugrün entschieden. Dann kam zu Hause das große Erwachen…. ich hatte große Probleme die Wolle zu verstricken, immer wieder hatte ich große Löcher, obwohl der Pullover nur glatt rechts gestrickt wurde. Die Übergänge der zwei Farben waren dann noch schlimmer. Also nochmal auf nach Ehrenfeld und Laura zeigte mir dann, wie ich das besser machen konnte. Okay, es wurde tatsächlich besser, aber von „mal eben schnell stricken“ war ich meilenweit entfernt. Dadurch das die Wolle so flauschig ist, gelang mir ein Weiterkommen nur ganz langsam. Endlich war er irgendwann fertig, das Fertigstellen war durch die haarige Wolle ein Kinderspiel….wenigstens etwas.

Dann Maschen aufnehmen und den Rollkragen stricken. Meine Lust war mittlerweile auf den Nullpunkt angekommen und es kam wie es bei mir häufiger passiert….ich hatte keine Lust mehr und habe mir eingeredet das ich keinen Rollkragen brauche, ein kleiner Kragen tut es auch. Nun ja…. ich sage mal so…..es sah blöd aus. Egal, Pullover gebadet und ab in den Schrank. Beim ersten Tragen habe ich mich eigentlich nur geärgert, das ich so ungeduldig war (schon wieder mal) und da ich am Samstag bei dem Regenwetter einen Stricktag eingelegt habe nahm ich mir das gute Stück vor und wollte den Kragen ribbeln. Das war wiederum kaum möglich, die Wolle lässt sich eh schon schlecht ribbeln und dann hatte er ja schon ein Vollbad hinter sich. Mit viel Geduld und Schere ist es mir gelungen, ich musste noch nicht einmal den kompletten Kragen ribbeln, habe mich dann noch dazu entschieden die zweite Hälfte mit der Farbe Khaki zu stricken und letztendlich bin ich unendlich glücklich und zufrieden mit dem Pullover. Nicht nur das er mit Rollkragen viel besser aussieht, auch die dunkle Farbe sieht zigmal besser aus als nur die graugrüne Farbe.

Mein Fazit: wenn ich beim nächsten Mal keine Lust habe höre ich auf und lege das Strickzeug ein paar Wochen in den Schrank. Nicht noch einmal zu Ende stricken und ribbeln….bringt nur Frust und dauert letztendlich viel länger.

zweifarbiger Pullover

zweifarbiger Pullover, Wolle Lala Berlin Hairy in den Farben Khaki und Graugrün

Deja-vu: Geschändet und gebrandmarkt von Reinhard Berk

Reinhard Berk veröffentlicht seit 2008 Bücher. In seinen ersten beiden Werken geht es um seine persönlichen Erfahrungen, seiner Alkoholtherapie („Parabolica“) und den Verlauf seiner Krebserkrankung („Boxenstopp“) Der Thriller „Geschändet und gebrandmarkt“ ist eine Fortsetzung des Thrillers „Missbraucht„. Die Handlung ist jedoch so konzipiert das man nicht unbedingt auch den ersten Teil gelesen haben muss, um die Geschichte zu verstehen. Wäre jedoch schöner gewesen um noch besser in die Geschichte einzutauchen. Aber jetzt den ersten Teil nach dem zweiten Teil zu lesen finde ich doof, zumal ich ja weiß wie die Menschenhändler-Geschichte endet…

Das Team der Koblenzer Mordkommission stößt nach dem Fund einer weiblichen Leiche bei ihren Ermittlungen auf einen internationalen Mädchenhändlerring. Kommissar Mees und seine Kollegin bemerken recht schnell, dass es etwas mit einem ihrer Fälle aus der Vergangenheit (ersten Teil „Missbraucht“) zu tun hat. Ihre Gegner sind jedoch skrupellos und brutal und ihnen immer einen Schritt voraus.

Ich finde den Schreibstil von Reinhard Berk sehr flüssig, das Buch hat sich angenehm lesen lassen und war an keiner Stelle langweilig. Es geht um Mädchenhandel und Prostitution. Eine Organisation bekommt Hinweise, wo es besonders arme Familien gibt, den Familien wird dann eine große Modellkarriere der Töchter prophezeit und die Töchter werden ihnen voller Hoffnung auf ein besseres Leben anvertraut. Was danach folgt, ist ein Albtraum für diese armen Mädchen und der Absturz in die Drogenabhängigkeit bzw. in den Tod. Sie verlieren ein paar Stunden später ihre Würde, ihr Wille wird gebrochen und sie geraten in die Drogenabhängigkeit.

Der Autor schafft es geschickt zwischen all der Brutalität auch ein wenig Witz in die Geschichte zu bringen. Ich hatte das Gefühl auf einer Achterbahn der Gefühle zu sein. Könnte es so einen Sumpf in der realen Welt geben, ein Sumpf der bis in die höchsten politischen Ebenen geht? Vorstellbar wäre es…

Es soll in Zukunft noch einen dritten Teil geben, ich bin schon gespannt wie die Geschichte mit Kommissar Mees und seiner Kollegin Sandra Götze weiter geht.